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Am Ende des Alphabets von Beale, Fleur, Jugendbücher, Aus dem Leben, Alltag & Familie, Anders sein , Freundschaft

Am Ende des Alphabets

Beale, Fleur

Übersetzung: Sturm, Ursula C.

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2015

Verlag: Knesebeck

Empfohlen ab: 12 Jahre

ISBN: 978386873795

Inhalt

Ruby ist die gute Seele ihrer Familie. Sie kümmert sich um ihre Stiefgeschwister und hilft, wo sie nur kann. Nein zu sagen, fällt ihr schwer. Mit ihrer Lese- und Rechtschreibschwäche steht die 14-Jährige auch in der Schule oft in der letzten Reihe. Doch das soll sich ändern. Um ihr großes Ziel einer Brasilienreise zu erreichen, nimmt sie all ihren Mut zusammen. Dass sie damit viel mehr lostritt als gedacht, verlangt ihr viel Stärke und Willenskraft ab. Doch Ruby Yarrow wächst über sich selbst hinaus und überwindet alle Hindernisse. Voller Optimismus zeigt Fleur Beales Roman, dass man allen Widerständen zum Trotz seine Träume erreichen kann.

Bewertung

Ruby ist ein 14-jähriges Mädchen, das nicht richtig lesen und schreiben kann. Sie hat drei jüngere Brüder. Weil sie in der Schule nicht gut ist, wird sie von ihrer Mutter nicht richtig wahrgenommen, denn ihre Mutter denkt, aus ihr wird nichts mehr. Rubys Bruder Max wird von der Mutter total verwöhnt, weil er ein sehr guter Schüler ist. Ruby muss immer den Haushalt machen und sich um ihre zwei jüngsten Brüder kümmern. Max hingegen hat ein größeres Zimmer und muss nicht im Haushalt helfen. Ruby lässt das alles mit sich machen, weil es so einfacher ist und sie nicht angemeckert wird. Ihre beste Freundin Tia sieht das alles nicht ein und sie möchte nicht mehr mit ihr sprechen solange Ruby nicht etwas dagegen tut. Ruby möchte das ändern, denn so kann es nicht weitergehen. Dann soll sie sich auch noch ein Zimmer mit ihren kleinen Brüdern teilen. Ruby findet, das geht zu weit. Ruby streikt im Haushalt und verlangt von Max, dass er auch hilft. Außerdem verlangt sie auch das größere Zimmer.

 

Mir hat das Buch „Am Ende des Alphabets“ sehr gut gefallen, denn es ist ein bisschen traurig, manchmal auch lustig und man bekommt einen Einblick in die Welt eines 14-jährigen Mädchens. Die Geschichte wird in Ich-Form aus Rubys Sicht geschrieben. Das Cover, auf dem mit Buchstaben ein Mädchen geformt wurde, passt auch sehr schön, weil es gut zu dem Buch passt, da Ruby nicht richtig lesen und schreiben kann. Der Titel passt auch gut, da Ruby bei der Klassenliste mit ihrem Nachnamen Yarrow die letzte ist.

Ich finde das Buch sehr schön, weil es Mut macht und man sieht, wie man von traurig total glücklich werden kann. Ich persönlich fand das Buch ein bisschen zu dünn und hatte es sehr schnell aus. Insgesamt hat mich das Buch „Am Ende des Alphabets“ sehr berührt und es hat mir sehr gut gefallen. Ich vergebe 4 Sterne.

 

Emma Kasimirowicz (12) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Alltag & Familie, Anders sein , Freundschaft