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Angelos von Schwartz, Gesa, Junge Literatur, Fantasy, Fantasy

Angelos

Die Chroniken der Schattenwelt, Bd. 2

Schwartz, Gesa

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2013

Verlag: Egmont LYX

Empfohlen ab: 15 Jahre

ISBN: 9783802584589

Inhalt

Im Zwielicht der Schattenwelt sucht der Teufelssohn Nando nach dem mysteriösen Engelskrieger Hadros. Nur er weiß, wo sich das Schwert Bhalvris befindet – die einzige Waffe, mit der Nando Luzifer bezwingen kann. Doch Hadros ist wie vom Erdboden verschluckt, und während Himmel und Hölle Jagd auf Nando machen, führt ihn ein erster Hinweis ausgerechnet in die gläserne Stadt hoch über den Dächern Roms – mitten hinein in die feindliche Welt der Engel.

Bewertung

Einst war Nando ein ganz normaler Junge, der immer schon gut Geige spielen konnte. Doch als er erfährt, dass er der Sohn Luzifers, des Teufels ist, ändert sich alles schlagartig. Obwohl Luzifer ja sein Vater ist, entscheidet sich Nando, sich gegen ihn zu wenden und den Weg des Lichts zu gehen.
Mit seinen Wegbegleitern Noemi, Kaya und dem Engel Avertos macht er sich auf, das Schwert Bhalvris zu finden, das ein mächtiger Engelskrieger namens Hadros besitzen soll. Doch schon bald führt sie ihre Spur in die Stadt der Engel selbst und sie müssen, als Engel verkleidet, in die Stadt einreisen.
Doch als der erste Kreis der Hölle vier sehr gefürchtete Wesen auf die Spur von Nando, dem „Teufelsgeiger“, und seiner Gefährten hetzt, spitzt sich die ganze Situation zu. Nur knapp schaffen sie es, vor den vier „apokalyptischen Reitern“ Kymbra, Pherodos, Ligur und Raar zu fliehen, und jede Sekunde, die sie länger suchen, gibt den Teufelswesen einen Vorteil.
Werden Nando und seine Gefährten es schaffen, das mysteriöse Schwert zu finden? Und wie soll es dann weitergehen?
Für Nando und seine Gefährten beginnt eine Reise des Grauens, und sie kommen mehr als einmal gerade noch so mit dem Leben davon.
Mir gefällt das Buch sehr gut, da es super spannend geschrieben ist. Man taucht in die düstere Atmosphäre, die sich durch das Buch zieht, ein und wird nicht mehr losgelassen.
Das Buch beginnt ohne große Einleitung mit der Vereinigung der vier „apokalyptischen Reiter“. Dadurch wird der Leser direkt in das Geschehen hineingezogen und gefesselt. Auch lernt er so direkt die „böse“ Seite kennen. Das Buch ist zwar der zweite Teil der Serie, dennoch muss man nicht zwingend den ersten Band gelesen haben (habe ich auch nicht), doch bestimmt werden dann einige Sachen noch klarer und man kennt am Anfang die Protagonisten schon.
Mir gefällt sehr gut, wie viele Details in dem Buch beachtet werden, die ganzen Personen und Charaktere bekommen so eine eigene Persönlichkeit und man lernt sie während der Story besser kennen.
Das Buch nimmt im Verlauf immer mehr Fahrt auf, da es zum Ende hin immer mehr Wendungen gibt.
Wer Gesa Schwartz´ Fantasy-Reihe „Grim“ gelesen hat, erkennt ihren Schreibstil wieder, da ihr detailreiches Schreiben auch dort zu finden ist. Deshalb denke ich, dass viele Leser, die Grim gelesen haben, auch dieses Buch mögen werden. Insgesamt vergebe ich dem Fantasyroman 4 Sterne und empfehle ihn für Jugendliche und Erwachsene ab 16 Jahren.
Marius Trapp (16) :: Jugend-Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Fantasy