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Ausgelöscht von Stine, R.L., Jugendbücher, Krimi & Thriller, Spannung

Ausgelöscht

Reihe: Fear Street

Stine, R.L.

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2007

Verlag: Loewe

Empfohlen ab: 12 Jahre

ISBN: 9783785559963

Inhalt

Wie ausgelöscht ist Marthas Erinnerung an den kalten Novembertag vor einem Jahr. Etwas Schreckliches muss damals passiert sein. Denn seit diesem Tag hat sich alles geändert. Ihre Freunde haben sich von ihr zurückgezogen. Und Martha zeichnet wieder und wieder das Gesicht eines Jungen - eines toten Jungen ...

Weitere Bücher der Reihe Fear Street.

Bewertung

Alles fing mit diesem Bild an… das Bild von einem Jungen, einem Jungen den Martha nie gesehen hatte. Warum zeichnetet sie ihn und warum hat sie ihre Erinnerung verloren hat? Schon bald stellt sich heraus, dass dieser Junge – Sean – tot ist. Stück für Stück kommen ihr Gedächtnis wieder, die Erinnerungen an den Novembertag - an dem Sean starb, an dem Martha ihre Erinnerung verlor. An dem sie mit ihren Freunden bei der Skihütte waren. Doch da stellt sich auch die Frage, wer war sein Mörder? Und warum ist Martha die einzige der Fünf die ihr Gedächtnis verlor? Die Erinnerung wie "ausgelöscht", denn Erinnerung kann töten! Ein furchtbares Geheimnis wird vertuscht. Doch was ist es?
Mir gefällt das Buch aus der Reihe "Fear Street" sehr, sehr gut. Stine ist wirklich eine fantastische Mischung aus Krimi und Thriller gelungen. Auf kurzen & knackigen 150 Seiten herrscht Hochspannung vom Feinsten bis zum Ende! Anders als bei vielen Büchern ist das Ende wirklich nicht vorhersehbar, man hat genug Möglichkeiten die verschiedensten Theorien zu erstellen! Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch für alle ab 12 Jahren. Ich vergebe 5 Sterne.
Xueqian Chen (14 Jahre) - Kinder-Redaktion Buecherkinder.de



Ein Stück von Marthas Vergangenheit war plötzlich verschwunden. Und bis heute – ein Jahr später - kann sie sich nicht mehr erinnern, was in jener Woche mitten im November passiert ist. Aber sie muss es wissen, denn seit diesen Tagen verhalten sich ihre Freunde ihr gegenüber ganz anders. Es scheint, als ob sie gar nicht wollten, dass Martha das schreckliche Geheimnis der ausgelöschten Tage erfährt. Aber dann beginnt Martha immer wieder das Gesicht eines Jungen zu zeichnen. Eine reale Person, kein Produkt ihrer Fantasie, da ist sie sich sicher. Und doch erinnert sie sich nicht, den Jungen jemals zuvor gesehen zu haben. Von da an kommen immer wieder Bilder in ihren Kopf oder Gefühle, die sie nicht einordnen kann. Die Reaktion ihrer Freunde auf diese wirren Erinnerungen ist seltsam. Jeder Versuch von Martha etwas mehr Licht ins Dunkel zu bringen und mehr zu erfahren über den fremden Jungen und die Ereignisse im letzten Winter, wird von ihnen abgewehrt. Doch sie findet ihr Gedächtnis Stück für Stück wieder. Damals war sie mit ihren Freunden zu einer abgelegenen Hütte mitten im Schnee gefahren. Dort wollten sie Ski fahren, Rodeln und jede Menge Spaß haben. Auch der fremde Junge war dabei gewesen. Marthas Kumpel Ivan hatte ihn eingeladen mitzukommen. Aber was als lustiger Kurzurlaub geplant worden war, endete im blanken Horror, als der Junge beim Skifahren über einen quer über die Piste gespannten Draht stürzte und sich das Genick brach. Nur einer aus Marthas Clique hätte den Draht spannen können. Einer ihrer Freunde muss der Mörder sein. Und dann findet Martha den Draht – in ihrer eigenen Reisetasche, mit der sie im letzten November zur Hütte in den Bergen aufgebrochen war. Hat sie die schreckliche Tat wirklich begangen oder will ihr jemand den Mord anhängen?
Grandios beschreibt R. L. Stine, wie die Hauptperson Martha nach und nach ihr Gedächtnis wiederfindet und versucht sich zusammenzureimen wie der Mord passiert sein könnte. Das Besondere daran ist, dass sie auch sich selbst als Täterin in Erwägung ziehen muss. Auch dass sich das extreme Verhalten ihrer Freunde bis zum Schluss so sehr steigert, dass man wirklich jedem von ihnen den Mord zugetraut, ist brillant. Dabei sind die Charaktere gut ausgewählt und gar nicht irreal. Es entsteht eine durchgehende Spannung. Alles zusammen läuft darauf hinaus, dass man als Leser erwartet, dass die ganze Situation zwischen den Freunden am Ende eskaliert. Das tatsächliche Ende ist allerdings ein bisschen kurz und weniger spannend als ich mir erhofft hätte. Trotzdem: Dieses Buch ist klein, aber fein und bietet tolle Unterhaltung für Leser ab 12 Jahren – besonders für solche, die sich aus Lesen normalerweise nicht so viel machen und deshalb dicke Wälzer meiden. Ich vergebe 3,5 Sterne.
Anna Göttlich (14 Jahre) - Kinder-Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Spannung