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Bet empört sich von Frascella, Christian, Jugendbücher, Aus dem Leben, Zeitgeschehen

Bet empört sich

Frascella, Christian

Übersetzung: Kopetzki, Annette

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2015

Verlag: Frankfurter Verlagsanstalt

Empfohlen ab: 14 Jahre

ISBN: 9783627002121

Inhalt

Bet, eigentlich Elisabetta, hat ein Credo: Wenn du etwas zu sagen hast, dann sag es. Und wenn du dabei schreien musst, heißt das, dass sich die Mühe lohnt.

Die Siebzehnjährige mit dem Charakter »einer jungen Apachin« und dem Herz am rechten Fleck steht mit der Welt auf Kriegsfuß – mit ihrer Mutter, den Schwachköpfen aus der Schule und auch mit sich selbst. Sie lebt in Turin, einer Stadt, die einem wie eine warme Höhle oder wie eine kalte Mauer vorkommen kann. Zum Glück ist da ihre Freundin Viola. Und auch Andrea, ihr engagierter Schulkamerad, ist »ganz in Ordnung«, denn als ihrer Mutter die Kündigung droht, unterstützt er sie bei einer Streikaktion. Doch als diese gewaltsam aufgelöst wird, spürt Bet Enttäuschung und Frustration. Und noch mehr: Sie ist empört! Über die herrschende Ungerechtigkeit, die Chancenungleichheit und Perspektivlosigkeit von jungen Menschen, die Ausweglosigkeit, die sie umgibt. Während im ganzen Land Studenten und Arbeiter zu Großdemonstrationen zusammenfinden, um gegen die Zustände zu protestieren, entschließt sich Bet zu einer Tat, die ungeahnte Folgen hat …

Bewertung

Das Buch "Bet empört sich" hat ca. 285 Seiten und ist in einzelne Kapitel unterteilt. Es beginnt mit einer Einleitung, ist in der Ich-Form geschrieben und hat keine Bilder. Besonders gut hat mir das Cover gefallen. Es zeigt eine Mauer auf der verschiedene Wörter stehen. Der Einband ist nicht glatt sondern eher riffelig wie eine Mauer.

 

In dem Buch geht es um Bet. Sie ist 17 Jahre alt und lebt in Turin. Ihr Vater wohnt nicht mehr bei der Familie. Sie wohnt bei ihrer Mutter und ihrem Stiefvater. Einen Fehler hat Bet leider, immer wenn sie etwas stört sagt sie es und das kommt bei den meisten Leuten nicht gut an. Auch in ihrem Tun ist sie sehr spontan und vergisst oft das vorherige Denken. Deswegen hat sie auch nicht sehr viele Freunde.

Zum Beispiel als Bets Mutter ihren Job verliert, will sie dafür kämpfen, weil sich auch die zuständige Gewerkschaft nicht ordentlich um die Leute kümmert.

 

Ich gebe dem Buch die volle Sternezahl. Ich konnte mich sehr gut mit der Hauptfigur identifizieren. Bet ist eine interessante Persönlichkeit. Das Buch ist politisch und gesellschaftskritisch. Eins sei verraten, das Ende des Buches ist phänomenal. Nicht so wie man es sich erwartet. Man braucht aber etwas Geduld, die Handlung plätschert am Anfang etwas dahin bis es richtig los geht.

 

Emma Leia Dressler (14 Jahre) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Zeitgeschehen