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Boy Nobody von Zadoff, Allen, Jugendbücher, Abenteuer, Spannung

Boy Nobody

Zadoff, Allen

Übersetzung: Post, Petra , von Struve, Andrea

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2013

Verlag: bloomoon

Empfohlen ab: 14 Jahre

ISBN: 9783845800059

Inhalt

Sie wollten den perfekten Soldaten: Einen, der in jeder Situation zuschlagen kann, einen, der keine Angst oder Zuneigung kennt. Einen, der sein Zielobjekt jederzeit schnell und effektiv aus dem Weg räumen kann, ohne sich emotional zu verstricken.
Sie bekamen Boy Nobody. Er ist 16, ohne Namen oder Geschichte. Und er macht einen unverzeihlichen Fehler – er beginnt, sich zu verlieben ...

Bewertung

Er muss nichts tun, bis auf Aufträge zu erledigen. Schnell, präzise und lautlos, um dann wieder zu verschwinden und auf einen neuen Befehl zu warten. Mit 12 hat er angefangen und ist mit gerade mal 16 Jahren schon einer der besten Auftragskiller seiner Organisation! Bis jetzt hat er alle Befehle erfolgreich ausgeführt, doch als er einen neuen bekommt, wird dieser schwieriger als alle vorherigen. Die Zielperson: Der Bürgermeister von New York. Dazu bekommt er wie immer auch eine neue Identität: nun ist sein Name Benjamin. Schnell findet Benjamin heraus, dass der einzige Weg, an den Bürgermeister heranzukommen, über dessen Tochter Samara führt, also versucht er Kontakt zu ihr herzustellen. Dies ist nicht ganz einfach, da Samara, von allen genannt Sam, eine starke Persönlichkeit hat und dazu noch sehr klug und misstrauisch ist. Dennoch schafft er es, sich mit Sam anzufreunden, und nach und nach kommt seine ganze Vergangenheit in ihm hoch, vor allem der Tod seines Vaters belastet ihn. Als er sich dann auch noch mit Sam immer besser und besser versteht, macht das seinen Auftrag nicht einfacher.
Er vergibt Chancen, seinen Auftrag zu erledigen, wobei er doch nur 5 Tage hat! Als sich seine „Vorgesetzten“, die er als Mutter und Vater bezeichnet, melden, und ihm dann auch noch neue Informationen geben, versucht er sich so gut es geht zusammenzureißen und seinen Auftrag so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Doch dies ist weit schwieriger als angenommen ...
Mir gefällt das Buch richtig gut. Es ist von der ersten Seite an spannend, und man wird direkt in das Geschehen ohne viel Vorgeplänkel hineingezogen. Es startet damit, dass er, der Junge, der immer wieder seine Identität wechselt, den Vater seines scheinbar besten Freundes Jack umbringt, und dann verschwindet.
Dies bringt direkt Spannung in das Buch, was ich super finde. Man möchte die ganze Zeit wissen, was als nächstes passiert, da es in dem Buch spannende Wendungen gibt.
Der Schreibstil des Autors mit den relativ kurzen und einfachen Sätzen passt gut zu der Story und auch zu dem Charakter von Boy Nobody . Das Buch ist mit ca. 353 Seiten auch relativ kurz, das heißt, es ist eher ein Buch für zwischendurch. Dennoch schafft der Autor es auf diesen wenigen Seiten den Leser zu fesseln, was es zu einem der besten „Zwischendurch- Bücher“ macht, das ich bis jetzt gelesen habe.
Das Buch ist aus der Sicht des Killers geschrieben und der Erzähler ist ein Ich-Erzähler. Immer wieder gibt es kurze Einblicke in seine Vergangenheit, an die er sich bei bestimmten Handlungen zurück erinnert.
Insgesamt empfehle ich da Buch an LeserInnen ab 16 Jahren und vergebe 5 Sterne.
Marius Trapp (16) :: Jugend-Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Spannung