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Daniel is different von King, Wesley, Jugendbücher, Aus dem Leben, Anders sein , Freundschaft, Spannung

Daniel is different

King, Wesley

Übersetzung: Max, Claudia

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2017

Verlag: Magellan

Empfohlen ab: 12 Jahre

ISBN: 9783734847103

Inhalt

Es war an einem Dienstag, als mir zum ersten Mal klar wurde, dass ich verrückt war. Na ja, die Vermutung war mir schon früher gekommen, war ja unvermeidlich, aber ich hatte gehofft, es wäre nur eine Phase, so wie damals mit drei, als ich ein Feuerwehrauto sein wollte. Aber als sie an jenem schicksalhaften Oktobertag nach dem letzten Klingeln Hallo sagte, war es offiziell – ich war definitiv gaga.

Bewertung

Daniel ist leicht verrückt, das beweisen auch die Probleme, die er vor dem Einschlafen hat oder die Tatsache, dass er manche Zahlen nicht schreiben will, weil er dann denkt, sterben zu müssen (sie bringen angeblich Unglück). Er hat nur einen einzigen Freund namens Max, der früher genauso ein Außenseiter wie Daniel war, jetzt aber zu den beliebtesten Jungs der Klasse gehört. Trotzdem lässt dieser ihn nicht im Stich und trifft sich fast täglich mit Daniel, um zusammen Hausaufgaben zu machen oder zum Footballtraining zu fahren. Dort ist Daniel allerdings nur Ersatzspieler und er geht nur dorthin, weil sonst wahrscheinlich weder sein Vater noch sein großer Bruder oder Max ein Wort mehr mit ihm reden würden. Eines Tages wird er in der Schule von einem außergewöhnlichen Mädchen namens Sara angesprochen…

 

In diesem Buch geht es um einen verrückten Jungen, der ganz schon viele Probleme hat: Er ist in ein Mädchen verliebt, das vielleicht gar nicht weiß, dass er in ihrer Klasse ist, er kann kein Football spielen, muss aber trotzdem in den wichtigsten Spielen des ganzen Jahres als Kicker (einem wichtigen Spieler) auf dem Feld stehen, sein großer Bruder macht sich dauernd über ihn lustig und sein Vater scheint Football mehr zu mögen als Daniel, und eine Klassenkameradin von ihm, die noch nie mit jemandem geredet hat, will plötzlich von ihm, dass er ihr bei der Aufklärung des vermutlichen Mords an ihren Vaters hilft.

Ich konnte mich nicht wirklich mit Daniel identifizieren, da er mir ein bisschen zu verrückt vorkam. Allerdings habe ich Mitleid mit ihm gehabt, da er zwar nett ist, aber trotzdem kaum Freunde hat. Das Ende hat mich in mehreren Aspekten überrascht, die ich hier leider nicht näher erläutern kann, da es sonst keinen Sinn mehr hätte, das Buch zu lesen.

Ich hatte mir ein etwas witzigeres Buch vorgestellt, doch trotzdem bin ich nicht enttäuscht, da man auch mal etwas Anderes lesen kann. Traurig ist das Buch aber auch nicht. Ich vergebe diesem Roman 5 Sterne und empfehle ihn an Jungen und Mädchen ab 13 Jahren, die nicht unbedingt nur Abenteuer lesen möchten.

 

Matteo Schmidt (12) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Anders sein , Freundschaft, Spannung