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Das Geheimnis des goldenen Salamanders von Holler, Renée, Kinderbücher, Kinderliteratur, Historie

Das Geheimnis des goldenen Salamanders

Holler, Renée / Lehmann, Bernd

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2013

Verlag: bloomoon

Empfohlen ab: 10 Jahre

ISBN: 9783760791555

Inhalt

England, 1619: Als Junge verkleidet macht sich die zwölfjährige Alyss auf den Weg nach London, um das Herrenhaus ihres verschollenen Vaters vor ihrem gierigen Onkel zu retten. Nie hätte sie sich träumen lassen, welch Abenteuer sie dort erwarten – und welch besondere Freundschaften...
Mit einem goldenen Salamander als einzigem Besitz trifft Alyss in London ein und findet sich bald in der düsteren Welt der Ganoven, Seefahrer und Gaukler wieder. Eine Welt, die der elternlose Taschendieb Jack sein Zuhause nennt – und in der sein kleiner Bruder verschwunden ist. Jeden Winkel durchstreift Jack bei seiner Suche und stößt dabei auf Alyss: Sein flinker Griff in ihre Börse fügt die Schicksale der beiden zusammen. Doch wer hätte gedacht, dass Alyss eines Tages einem Dieb vertrauen muss? Denn als sie in die Fänge skrupelloser Kinderhändler gerät, nimmt ausgerechnet Jack ihre Spur auf...

Bewertung

In dem Buch geht es um ein kleines Mädchen namens Alyss. Ihr Vater ist Seefahrer und beim englischem König angestellt um Entdeckungsreisen in die neue Welt (Amerika) zu machen. Alyss hat bei der letzten seiner Reisen kein gutes Gefühl, denn der Vater gab ihr als Abschiedsgeschenk einen kleinen goldenen Salamander mit. Falls er nicht zurückkommen sollte und sie Probleme bekäme solle sie zu seinem Freund Sir Christopher nach Londen gehen und der Freund würde ihr helfen, der Salamander wäre das Erkennungszeichen. Leider kam ihr Vater wirklich nicht mehr zurück und in einem Zeitungsartikel stand, dass das Boot untergegangen sei. In ihr Haus zog der Bruder ihres Vaters ein und entließ die freundlichen Angestellten Thomas und Beth, die sich gut um Alyss gekümmert hatten. Seine Söhne schikanierten sie andauernd. Eines Tages belauschte sie ein Gespräch von Onkel Humphrey dass er einen Mann angestellt hatte, um sie aus dem Weg zu schaffen und ihren Salamander zu stehlen. Da erst fiel ihr der Salamander wieder ein und sie ging in ihr Zimmer und holte ihn, als ihr die Idee kam, mit dem Erkennungszeichen als Junge verkleidet nach London zu fliehen um Hilfe vom Freund des Vaters zu erbitten. Als sie in London ankommt, ist großer Trubel wegen des Jahrmarktes. Sie kam an vielen verschiedenen Buden und Ständen vorbei als sie plötzlich von einer Wahrsagerin angesprochen wurde. Sie sagte: „Nimm dich in Acht, du schwebst in großer Gefahr.“, doch Alyss ging weiter. Als sie endlich etwas aß, hörte sie von einer Bude lautes Geschrei. Ein Mann ganz in schwarz namens Tubney pries sein Kuriositätenkabinett an, er stellte außergewöhnliche Menschen aus. Plötzlich rempelte sie ein Junge an, schimpfte kurz und verschwand dann wieder. Als der Abend dämmerte hatten die meisten Buden ihre letzten Vorstellungen abgeschlossen. Sie ging zu einer Brücke, da auf der anderen Seite Sir Christophers Haus lag, doch sie durfte nicht mehr rüber, sie ging zur Fährstelle und wollte so hinüber fahren, als sie den Fährmann bezahlen wollte, merkte sie, dass ihr Gürtel mit allem Geld und dem SALAMANDER nicht mehr da war. Da hatte die Wahrsagerin etwa doch recht gehabt. Und es war mit den Gefahren noch nicht vorbei. Sie gerät in London an eine Kinder-Diebesbande, Tubney und die Menschen aus seinem Kuriositätenkabinett helfen ihr, ihr Onkel und sein Häscher verfolgen sie. Wird am Ende alles gut?
Ich fand das Buch war gut, weil es war aufregend und spannend war, aber auch lustig und traurig. In dem Buch geht es um Freundschaft und Vertrauen, aber auch um Hinterhältigkeit, Hinterlistigkeit und Gemeinheit. Dieses Buch hat mich stellenweise an das Buch „Herr der Diebe“ von Cornelia Funke erinnert. Ich vergebe 5 Sterne.
Namira Höppner (11) :: Kinder-Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Historie