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Das Riesenbuch der Riesen

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2012

Verlag: Dorling Kindersley

Empfohlen ab: 5 Jahre

ISBN: 9783831020256

Inhalt

Kleine Riesen-Fans treffen in dieser Geschichtensammlung auf gutmütige, aber auch furchterregende Riesen aus aller Welt - und auf die Helden, die sich ihnen entgegenstellen. Was Hans am Ende der Bohnenranke erwartet, wie der Riese Finn McCool den grässlichen Kobold überlistet, ob die neugierige Riesin sich zu den Menschen traut oder Sindbad gefahrlos über die Sieben Weltmeere segeln kann - das alles erfahren kleine Entdecker in diesem Riesenbuch.

Bewertung

Ein wenig furchteinflößend schaut ein großes Auge über den Buchrand auf den jungen Leser und führt zu einem eher zögerlichen Öffnen des riesigen Werkes. Wagt man es wirklich den Deckel zu heben, blickt man in die treuen Augen eines Riesens, der etwas dümmlich wirkt. Er hat lange spitze Ohren, die von zwei Ohrringen verziert werden. Aus seinem Mund ragen zwei Zähne heraus und seine Nase wirkt wie eine kleine Kartoffel. Damit verfliegt wohl bei jedem kleinen Leser und Betrachter die Angst. Nun ist man sicher auch mutig genug für das riesige Riesenposter, auf dem sich auch der restliche Körper des neuen Freundes befindet. Die Zeichnung kann auf einer Größe von 130 cm eingehend begutachtet werden. Hierfür gibt es kleine Klappen mit Verstecken und Überraschungen, aber auch Informationstexte rund um die Untensilien, die der Riese bei sich trägt. Zudem findet man, verteilt in der Kleidung des starken Mannes, sechs märchenhafte Andenken. Diese symbolträchtigen Gegenstände stehen alle mit sechs Geschichten im Zusammenhang, die von Riesen handeln und in dem Buch zu finden sind. Dabei handelt es sich um "Hans und die Bohnenranke", "Coyote überlistet den Riesen", "Momotaro, der Pfirsischjunge", "Finn und der Kobold", "Die neugierige Riesin" und "Sinbads dritte Reise". Alle Erzählungen sind in einer großen Schrift gesetzt und wurden von Mark Robertson sehr liebevoll und doch irgendwie furchteinflößend illustriert. Somit werden auch mutige junge Leser angesprochen und zum Lesen animiert.
Fazit: Ein Buch für das man sehr viel Mut oder eine starke Schulter zum Anlehnen benötigt. Das Poster ist wunderbar gestaltet, sehr stabil und mit interessanten Details versehen, die zum Rätseln und Informieren einladen.

O-Ton des Testlesers (4 Jahre): Ich fand die Zeichnungen ganz schön gruselig. Aber das Poster ist total toll und hängt jetzt in meinem Zimmer.
Wir vergeben gruselige 4 Sterne ;-)
Charlene Otremba :: Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Abenteuer