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Der Hutz von Walko, Kinderbücher, Reihen & Serien, Abenteuer, Freundschaft, Humor

Der Hutz

Band 1

Walko

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2015

Verlag: cbt

Empfohlen ab: 9 Jahre

ISBN: 9783570163184

Inhalt

Sechs Wochen Maienfeld. Sechs Wochen ohne Computer, Konsole und Handy – das ist für den zwölfjährigen Gamer Elvis die Höchststrafe. Dann jedoch lernt Elvis in dem verschlafenen Nest bei seiner Oma den Hutz kennen, der als Hund getarnt in einem Baum in Omas Garten wohnt. Dem zotteligen Wesen ist ein übereifriger Zeitungsreporter auf den Fersen, und schon bald hat Elvis alle Hände voll zu tun, den Schreiberfiesling abzuwimmeln. Leider kommt es wie es kommen muss: Der »Tschornalist« schießt ein Foto, macht eine große Story daraus und der Hutz wird als gemeingefährlich festgenommen. Doch nicht mit Elvis! Die Rettung des Hutz’ wird sein erstes großes Abenteuer im real life.

Bewertung

Das Buch hat 206 Seiten und ist in 25 Kapitel gegliedert. Das Buchcover zeigt auf gelbem Hintergrund eine ausgerissene Zeitungsseite, auf welcher der wie ein schwarzer struppiger Hund aussehende Hutz abgebildet ist und die Frage gestellt wird, ob er gar kein Hund ist. Das hat mich gleich neugierig gemacht. Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass der Hutz grünleuchtende Augen und herausragende Zähne hat, also nicht wirklich wie ein Hund aussieht. Aber was ist er dann?

Das fragt sich die Hauptperson des Buches, Elvis Miller, auch immer öfter. Er und die anderen im Buch vorkommenden Personen werden auf den Umschlaginnenseiten in Zeichnungen näher vorgestellt. Das sind neben Elvis der Häuptling Tschiwauwi, der dem Hutz ähnlich sieht, die etwas bösartigen Kinder Motz, Oli und Nadine, das nette Mädchen Lena, die wie Elvis in die Klasse 6c geht und wie er die Sommerferien in Maienfeld verbringt und sich mit Elvis anfreundet, der Hutz aus einem Kinderbuch, welches der Opa von Elvis geschrieben hat, der Reporter JoSMart, der alles für eine große Story in der Zeitung „Maienfelder Tageblatt“ tun würde, ein Lindenbaum, der im Buch eine große Rolle spielt, die Oma Michel, was die Großmutter von Elvis ist und der sehr komische Hund Hutz.

 

Alles beginnt damit, dass Elvis wegen seiner schlechten Schulnoten in den Sommerferien für eine Nachprüfung lernen muss und dies bei seiner Oma in Maienfeld tun soll, worauf er eigentlich überhaupt keine Lust hat. Seine Oma hat einen Hund namens Hutz, der komisch aussieht und sich sehr merkwürdig und gar nicht wie ein Hund verhält. Er treibt Schabernack, klaut Süßigkeiten, bellt nicht und ist Vegetarier. Elvis mag den Hutz aber irgendwie und seine neue Freundin Lena auch. Mit ihr und Hutz unternimmt er viel gemeinsam und mit der Zeit wird das Ganze ziemlich abenteuerlich.

Der Reporter JoSMart vermutet, dass Hutz eigentlich gar kein Hund, sondern DER HUTZ, die Hauptfigur aus einem Kinderbuch, das der Opa von Elvis geschrieben hat, ist. Mit dieser Geschichte will er endlich berühmt werden. So unrecht hat er damit nicht, denn auch Elvis kommt hinter das Geheimnis des Hutz und weiht Lena auch mit ein.

Sie müssen alles dafür tun, dass die Wahrheit nicht bekannt wird. Das haben sie Tschiwauwi, dem Häuptling der Arboori, versprechen müssen. Ein spannendes Abenteuer beginnt.

 

Ich habe das Buch sehr schnell gelesen, weil es flüssig geschrieben und spannend und witzig zugleich ist und auch die Zeichnungen sind sehr lustig.


Jakob Nebe (11) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Abenteuer, Freundschaft, Humor