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Der Sog der Schwerkraft von Polisner, Gae, Jugendbücher, Liebe, Liebe

Der Sog der Schwerkraft

Polisner, Gae

Übersetzung: Frischer, Catrin

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2014

Verlag: cbj

Empfohlen ab: 12 Jahre

ISBN: 9783570154021

Inhalt

Nicks Vater hat sich aus dem Staub gemacht, seine Familie droht zu zerbrechen und sein bester Freund Scoot, der Freak, liegt im Sterben. Da taucht Jaycee Amato in Nicks Leben auf, das durchgeknallte Mädchen mit den Husky-Augen. Sie verspricht Scoot, ihm einen letzten Wunsch zu erfüllen, und nötigt Nick, dabei zu helfen. Und so machen sich die beiden ausgerüstet mit der Weisheit Yodas und den Geschichten von John Steinbeck auf einen Road-Trip, um Scoots unbekannten Vater zu finden. Eine schwierige und gleichzeitig wunderschöne Reise beginnt, auf der Nick reifer, reicher und weiser wird. Am Ende hat er zwar nicht Scoots Vater gefunden, dafür aber eine über den Tod hinausgehende Freundschaft und ... die große Liebe.

Bewertung

Nicks Leben steht Kopf. Seinem Freund Scooter bleibt nicht mehr viel Zeit unter den Lebenden und Nicks Vater haut von einem Tag auf den anderen ab. Dann lernt Nick Jaycee kennen. Diese erzählt ihm von Scooters letztem Wunsch und bringt Nick dazu ihr dabei zu helfen ihn in Erfüllung zu bringen. Die beiden machen sich zusammen auf die Suche nach Scooters Dad und eine abenteuerliche Reise beginnt.

 

Die Geschichte wird aus der Sicht von Nick geschildert, der sich gerade kopfüber in der Pubertät befindet und den Ernst des Lebens kennenlernt. Die etwas schräge und spritzige Jaycee stellt einen starken Kontrast zum artigen Nick dar. Die Story ist gespickt mit Weisheiten Yodas und Bezügen zu John Steinbecks Buch „Von Mäusen und Menschen“.

Die Idee ein literarisches Werk in die Geschichte mit einzuweben, finde ich sehr gut. Leider konnte ich aber nicht viel mit den Bezügen zu John Steinbecks Roman anfangen, da ich nichts von ihm gelesen habe. Ich gehe davon aus, dass dieser Roman in den USA in der Schule häufig als Pflichtlektüre behandelt wird und die Leser somit den Roman noch mal aus anderen Augen betrachten sollen. Bei mir hat dies leider nicht funktioniert.

Des Weiteren ist das Buch in einem sehr lockeren und umgangssprachlichen Stil geschrieben. Ich persönlich fand die knappen Sätze manchmal etwas anstrengend zu lesen und fand den Schreibstil teilweise etwas holperig, was vielleicht auch an der Übersetzung liegen mag. Alles in allem vergebe ich 3 von 5 Sternen für ein nettes Buch für zwischendurch.


Lena Hansen (16) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Liebe