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Die Festung des Teufels von Gilman, David, Jugendbücher, Abenteuer, Abenteuer

Die Festung des Teufels

Danger Zone, Bd. 1

Gilman, David

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2008

Verlag: Ravensburger

Empfohlen ab: 13 Jahre

ISBN: 9783473352791

Inhalt

Klick! Eine Pistole wird entsichert. Der fünfzehnjährige Max Gordon kennt dieses Geräusch ganz genau und weiß, dass die Munition in dieser menschenleeren Gegend nur ein Ziel haben kann: ihn. Für Max beginnt eine atemberaubende Flucht, die ihn ins Herz Afrikas führt. Er findet Menschen, die ihm helfen, doch immer wieder werden vermeintliche Freunde zu Feinden und Max weiß bald nicht mehr, wem er trauen kann. Ganz auf sich allein gestellt versucht er, seinen Vater zu befreien, der in der finsteren Festung eines teuflischen Multimillionärs gefangen gehalten wird ...

Bewertung

Max Gordon joggt abends ganz gemütlich durch die Straßen. Aber da hört er es: ein Klick. Max kennt dieses Geräusch gut. Eine Pistole wird entsichert. Und er weiß, dass das Ziel in einer menschenleeren Gegend nur ein Ziel haben kann: ihn! Deshalb rennt Max wie ein wilder Löwe. Aber der Angreifer schießt immer wieder auf ihn. Trotzdem kann er ihm entkommen. In seinem Internat erfährt Max, dass der Angriff wahrscheinlich mit dem Ausflug seines Vaters nach Südafrika zusammenhängt. Und Max erreicht die schreckliche Nachricht, dass sein Vater in Afrika verschwunden ist. Und außerdem hört Max ein Gespräch mit, wobei er erfährt, dass ein Lehrer aus der Schule korrupt ist und etwas mit dem Verschwinden seines Vaters zu tun haben könnte. Deshalb fackelt Max nicht lange und fliegt nach Namibia, wo sein Vater zuletzt gesehen wurde. Dort trifft er einen Buschmannjungen namens !Koga. !Koga erzählt ihm, dass viele aus seinem Volk gestorben sind. Und das Max Vater, bevor er verschwunden ist, den Buschmännern vieles zu der Todesursache sagen wollte. Deshalb machen sich Max und !Koga auf den Weg durch die Savanne, um Max Vater zu finden. Auf ihrem Weg werden sie immer wieder von Auftragskillern aufgehalten. Doch sie können immer wieder entkommen. Auf ihrem Weg kommen die beiden Freunde an eine rätselhafte Festung. Max fasst den Entschluss reinzugehen, weil er hofft, Hinweise auf seinen Vater zu finden. In der Festung deckt Max eine der schlimmsten Umweltkatastrophen in der Geschichte Afrikas auf ...
"Die Festung des Teufels" war eines der spannendsten und actiongeladensten Bücher, die ich je gelesen habe. Und außerdem habe ich jetzt viel mehr über Afrika und seine Buschmänner erfahren. Was mir auch noch gefallen hat, ist der Einband mit dem afrikanischen Sonnenuntergang. Ich würde dieses Buch ab ca. 13 Jahren empfehlen und vergebe klare 5 Sterne.
Christopher Koßmann (12 Jahre) - Kinder-Redaktion Buecherkinder.de



Max Gordon lebt die meiste Zeit des Jahres in der Privatschule Dartmoor High. Sein Schulalltag verläuft ganz normal, bis eines Nachts jemand versucht ihn umzubringen. Max entkommt dem Anschlag auf sein Leben nur knapp, doch bald darauf folgt der nächste Schock für ihn: Sein Vater wird seid einiger Zeit vermisst. Niemand weiß, was ihm zustieß, nachdem er sich zuletzt aus Namibia gemeldet hat. Max ist wild entschlossen seinen Vater zu finden und bricht, nachdem er einen Brief mit dem Namen eines Bekannten erhalten hat, sofort auf, um diesen zu treffen. Bald darauf hat dieser bereits dafür gesorgt, dass Max nach Afrika fliegen kann. Dort angekommen, versucht Max den Weg der mysteriösen Unterlagen, die sein Vater von Namibia aus an ihren gemeinsamen Bekannten geschickt hat, zurückzuverfolgen. Zur Seite stehen im dabei nur Kallie, die Tochter eines Safarianbieters, und ein junger Buschmensch namens !Koga, der die einzige Person ist, die ihn durch die Steppenlandschaft führen kann. Schon bald glaubt Max zu wissen, dass sein Vater etwas gesehen hat, was niemand hat sehen sollen. Rasch setzen mächtige Leute alles daran Max und !Koga aufzuhalten, die allein durch Namibia ziehen ...
Mir hat die Geschichte um Max und seine verzweifelte Suche gut gefallen, da man merkt, dass sich der Autor David Gilman mit den Inhalten seiner Geschichte (z. B. dem Fliegen eines Flugzeugs oder den Fähigkeiten der Buschmänner) auseinandergesetzt hat, um alles möglichtst realistisch zu gestalten. 5 Sterne erhält das Buch trotzdem nicht von mir, da es zum einen gelegentlich schwer fällt, den Beschreibungen des Autors, was die Umgebung angeht, zu folgen. Zum anderen, weil sich Max Gordon meiner Meinung nach gelegentlich zu sehr wie eine Kopie des Nachwuchsagenten einer anderen Buchreihe, Alex Rider, verhält (Dinge, von wegen ganz automatisch niemandem trauen, ständig nach Verfolgern Ausschau halten und diese dann fachmännisch zu besiegen oder abzuschütteln). Deshalb vergebe ich 4 Sterne und empfehle die Geschichte ab ca. 13 Jahren.
Robert Diermann (17 Jahre) - Kinder-Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Abenteuer