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Die Jagd nach dem Geisterdieb von Bertram, Rüdiger, Kinderbücher, Kinderliteratur, Abenteuer, Freundschaft

Die Jagd nach dem Geisterdieb

Bertram, Rüdiger / Schulmeyer, Heribert

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2016

Verlag: Ravensburger

Empfohlen ab: 8 Jahre

ISBN: 9783473369263

Inhalt

Die Geister von Ottershausen zittern vor Angst. Jeden Tag verschwindet einer ihrer Freunde spurlos. Da sie dringend Hilfe brauchen, holen sie sich Sherlock Holmes und Doktor Watson direkt von der Theaterbühne. Dabei ahnen sie nicht, dass es sich bei den beiden nicht um Detektive, sondern um zwei kluge Kinder handelt. Und die haben schon einen guten Plan ...

Bewertung

Zwei Kinder sind in der Realschule und müssen ein Theaterstück vorführen. Die Hauptrolle von Sherlock Holmes spielt das Mädchen Lale und Dr. Watson ist Henry, der kleine Junge der nur zwei linken Hände hat. Sie werden von Chang Miau Sing (einer knorrigen Klapperkatze), Alfons dem Kopflose und der durchsichtigen Gräfin Cecilia entführt. Diese drei Figuren sind eigentlich Geister und denken, dass Lale und Henry die wahren Dr. Watson und Scherlock Holmes sind. Sie brauchen ihre Hilfe, um ein Rätsel zu lösen: Jeden Morgen verschwinden sämtliche Geister in der Stadt. Obwohl die beiden Kinder keine echten Detektive sind, wollen sie trotzdem helfen, und ein schönes Abenteuer beginnt.

 

Dieses Buch ist sehr ideenreich. Mir hat sehr Alfons der Kopflose gefallen, weil er immer überall seinen Kopf vergisst, z. B. einmal sogar im Kühlschrank, als er etwas naschen wollte! Auch wenn dieser ein Geisterroman ist, ist er äußerst witzig und nicht wirklich gruselig. Eine Szene fand ich ein bisschen traurig, als Lale entdeckt, dass ihre Mutter nicht zur Aufführung gekommen ist, weil sie ihre Lieblingssendung nicht verpassen wollte. Aber ansonsten sind die Figuren nicht traurig, die Gräfin ist etwas lächerlich, weil sie nicht glauben will, dass die Kinder nicht Sherlock Holmes und Dr. Watson sind. Eine andere außergewöhnliche Figur ist Fipps der Heulgeist, der zwar immer weint, aber in der Geschichte weiterhilft.

 

Das Buch sieht auch vom außen schön aus und hat viele lustige Zeichnungen, z. B. mit dem Kopflosen Geist und seinem Kopf im Kühlschrank (S. 131). Das Buch hat 174 Seiten aber ich habe es an einem Tag gelesen, weil es so schön war, dass ich nicht aufhören konnte mit Lesen. Ich empfehle es an alle ab 8, aber wenn die Eltern es vorlesen, schon ab 6, und vergebe ihm fünf normale Sterne und ein paar Geistersternchen extra dazu.

 

Flavia Schmidt (8) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Abenteuer, Freundschaft