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Die Sturmrufer von Blazon, Nina, Jugendbücher, Fantasy, Fantasy

Die Sturmrufer

Die Meerland-Chroniken, Bd. 1

Blazon, Nina

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2007

Verlag: Ueberreuter

Empfohlen ab: 12 Jahre

ISBN: 9783800052547

Inhalt

Dantar, die prächtige weiße Küstenstadt der Fischer, Taucher, Seiler und Navigatoren, deren Existenz durch eine Serie von verheerenden Stürmen bedroht wird: Hier kreuzen sich die Schicksalsfäden von vier schillernden Figuren, die dunkle Geheimnisse hüten. Auf einer kargen, verwunschen Insel kommen sie der rätselhaften Magie der Sturmrufer näher, müssen dabei jedoch auch ihre eigenen verborgenen Seiten offenbaren.

Bewertung

Amber ist neu in Dantar, der Stadt von der sie immer geträumt hat. Sie ist ein "Strohhut", nur eine einfache Schäferin aus den Bergregionen. Gleich zu Beginn lässt man sie spüren, dass Gäste in Dantar zwar immer gern gesehen sind, es aber schwer ist, als vollwertige Bürgerin aufgenommen zu werden. Ihr erster Arbeitsauftrag – scheinbar ein Glücksfall, verschlägt sie mit einer Gruppe schwer durchschaubarer und unterschiedlicher Personen aufs Meer und letzen Endes auf eine mysteriöse Insel. Nur langsam erfahren die vier, was es mit der Insel auf sich hat und wohin die Bewohner so plötzlich verschwanden.
Ein schön geschriebenes Buch, für Fantasyfans nur zu empfehlen. Die bunte Welt von Dantar und seinen Bewohnern ist schön beschrieben. Trotzdem ist das Buch an einigen Stellen etwas langatmig und nicht immer hat es mich gefesselt. Daher vergebe ich 4 Sterne.
Annina Göbel (17 Jahre) - Kinder-Redaktion Buecherkinder.de



Dantar, in der zu leben Amber immer geträumt hat, wird von räteselhaften Stürmen heimgesucht. Bei einem dieser Stürme trifft Amber auf Inu, den freundlichen Seiler. Er nimmt sie mit Ruderer auf einem Boot, um ihr Arbeit zu verschaffen. Zusammen mit Inu, Taijen und Sabin, den anderen Ruderern, paddelt Amber also dem Horizont entgegen. Doch ein magischer Sturm verschlägt die vier auf eine karge Insel. Seltsame Tiere versetzen sie in Angst und Schrecken. Dann verändert sich auch noch Taijen, wirkt abwesend und krank. Langsam beginnen Sabin, Inu und Amber zu begreifen, dass das Schicksal Dantars in ihren Händen liegt.
Poetisch und spannend, wie alle Nina Blazon Romane, hat mir Sturmrufer einfach super gefallen. Eine Menge Fragen und die Spannung um das Schicksal Dantars bleiben bis zum Ende erhalten. Ich konnte Sturmrufer kaum aus der Hand legen. Man sollte also nicht abends anfangen es zu lesen, es könnte passieren, das man die ganze Nacht hindurch liest. Stumrufer ist ein Buch für Nina Blazon Fans ab 12 Jahren. Ich vergebe ohne Zweifel 5 Sterne.
Julia Gurol (13 Jahre) - Kinder-Redaktion Buecherkinder.de



Ganz so hatte sich Amber das Leben in Dantar, der Stadt am Meer wohl nicht vorgestellt. Kaum ist das Bergmädchen zwei Tage in der Stadt und hat endlich Arbeit gefunden gerät sie mit dem Boot, auf dem sie als Ruderer arbeitet, in einen Sturm und sitzt zusammen mit einer Taucherin, einem Navigator und einem Seiler auf einer einsamen Insel irgendwo im Nirgendwo fest. Und als währe das nicht genug geht es auf dieser Insel nicht mit rechten Dingen zu. Als Tanjen anfängt krank und abwesend zu wirken wird Sabin, Inu und Amber klar, sie müssen etwas unternehmen, um jemals wieder lebend von dieser Insel wegzukommen.
Sturmrufer ist fantasievoll und spannend geschrieben und - wie ich finde - nicht mit Nina Blazons historischen Büchern zu vergleichen, weil der Schreibstil einfach ein vollkommen anderer ist. In dem Buch werden dauernd Fragen aufgeworfen, die bis relativ zum Ende unbeantwortet bleiben, deren Antwort dann aber so einleuchtend ist, dass man sich fragt, warum man nicht schon früher darauf gekommen ist.
Das Zusammenspiel der Gefühle (wie Hass, Misstrauen, Liebe) ist gut nachvollziehbar, wobei man nur Ambers Position und Hintergrund wirklich kennt. Was mich stört ist, dass man sich vor lauter fantastischer Dinge und Ereignisse manchmal aus dem Buch "geworfen" fühlt, weil man den Beschreibungen der Autorin nicht mehr ganz folgen kann.
Trotzdem finde ich dieses Buch sehr gut, weil es einen wirklich fesselt. Hinweis: Man sollte es besser auch nicht in die Schule mitnehmen, weil sonst der Unterricht zu kurz kommt :-)
Dieses Buch ist empfehlenswert für alle Fantasie-Liebhaber ab 12. Ich vergebe 4,5 Sterne.
Jennifer Schollmeyer (14 Jahre) - Kinder-Redaktion Buecherkinder.de



Amber kommt aus den Bergen und sucht Zuflucht und Arbeit in der wunderschönen Küstenstadt Dantar. Dort trifft sie auch auf die drei ganz unterschiedlichen Freunde Inu, Sabin und Tanijen. Doch magische Stürme suchen die Stadt immer wieder heim und dann werden die Vier mit ihrem Boot an einer seltsamen Insel angespült. Hier treffen sie auf furchterregende Wesen, finden die geheimen Aufzeichnungen und Formeln der Sturmrufer und erforschen die fremde Wasserburg. Und dann beginnt auf der Insel ein Kampf gegen Magie, Sturm und Erinnerungen, den sie nur zusammen gewinnen können.
Nina Blazon hat einen ganz besonderen, eigenen Schreibstil, der fesselt und fasziniert. Auch in diesem Roman ist die weibliche Hauptperson Amber stark und geheimnisvoll und da die Charaktere so gut beschrieben sind, kann man richtig gut mitfühlen. Allerdings finde ich, dass die Geschichte manchmal so fantasievoll und realitätsfern ist, dass man nicht mehr mitkommt. Und auch manche Kreaturen werden so seltsam und grausam beschrieben, dass ich sie mir schwer vorstellen konnte und auch wollte.
Ich empfehle das Buch für Mädchen und Jungen ab 12 Jahren weiter und vergebe 3,5 Sterne.
Anna Göttlich (14 Jahre) - Kinder-Redaktion Buecherkinder.de



Amber flieht aus ihrer Heimat in den Bergen nach Danta,r der großen Stadt am Meer, welche von einer Reihe zerstörerischer Stürme bedroht wird. Als sie dort versucht eine Arbeit zu finden, schlägt ihr Ablehnung entgegen, weshalb sie froh sein kann, dass sie einen Auftrag als Aushilfsruderer erhält. Doch wird sie und ihre drei Begleiter auf dem Meer von einem weiteren Sturm überrascht, durch den es sie auf eine ihnen unbekannte Insel verschlägt. Doch obwohl sie dort auf Überreste eines seltsamen Gehöfts stoßen, sind sie noch lange nicht in Sicherheit. Mysteriöse plötzlich auftauchende Strömungen verhindern, dass sie fliehen können. Unheimliche Kreaturen bedrohen sie auf der Insel, welche merklich etwas mit den Stürmen zu tun haben. Zudem haben manche in der Gruppe ihre eigenen düsteren Geheimnisse ...
Schön fand ich an Nina Blazon's Geschichte, dass sie es geschafft hat dem Buch an manchen Stellen eine gewisse Spannung zu verleihen. Gefallen hat mir auch, dass die Stimmung der vier Personen spürbar ist und man sich gut in diese Gefühle hineinversetzen kann. Zudem wird das Geheimnis um die Insel erst am Schluss gelüftet, was das Buch fesselnder macht. Insgesamt hätte die Geschichte meiner Meinung nach etwas länger sein können. Ich vergebe 3,5 Sterne.
Robert Diermann (16 Jahre) - Kinder-Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Fantasy