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Die Wedernoch von Bachmann, Stefan, Jugendbücher, Fantasy, Abenteuer, Fantasy, Spannung

Die Wedernoch

Band 2

Bachmann, Stefan

Übersetzung: Riffel, Hannes

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2014

Verlag: Diogenes

Empfohlen ab: 14 Jahre

ISBN: 9783257069068

Inhalt

Seit Bartholomews Schwester Hettie aus London weg und ins Land der Feen entführt wurde, sind Jahre vergangen – auch wenn es sich im eisigen Feenforst nur wie Minuten anfühlt. Der Einzige, der dieses Mischlingsmädchen – halb Mensch, halb Feenwesen, mit dürren Zweigen statt Ohren – sehen kann, ist der einäugige Straßenjunge Pikey. Bartholomew würde viel für Pikeys Visionen geben: Zusammen mit seinem Freund Lord Jelliby hat er geschworen, Hettie wiederzufinden, die Hoffnung aber schon fast aufgegeben. Pikey seinerseits ist einem Tauschhandel nicht abgeneigt – er würde alles tun, um seiner Vergangenheit zu entkommen.

Bewertung

Ich habe die Fortsetzung des ersten Buches Die Seltsamen von Stefan Bachmann gelesen. Der Titel des Buches lautet: Die Wedernoch. Das Buch ist wie der erste Band schlicht gestaltet. Ganz in Blau gehalten und in einem sehr praktischem Format. Die Schrift ist in gelben Buchstaben aufgedruckt und das Cover ziert ein gelber Käfer.

Der Klappentext verrät nicht zuviel. Die Geschichte ist in einzelne nicht zu lange Kapitel aufgeteilt. Jedes Kapitel hat einen eigenen Titel. Das Buch hat ca. 400 Seiten und hat ein Lesezeichen-Bändchen. Man sollte aber zuerst den ersten Teil lesen bevor man mit dem zweiten beginnt, da die Bücher aufeinander aufbauen.

Auch in diesem Teil sind die Hauptfiguren Hettie und Barthy.

 

Hettie wurde in die Feenwelt entführt. Barthy macht sich auf die Suche nach ihr. Dabei wird er von Mr. Jelliby begleitet. Außerdem ist noch der Bettlerjunge Pickey Thomas dabei. Dem wurde von einer Fee ein Auge gestohlen. Jetzt hat er aber ein besonderes Auge, mit dem er Hettie sehen kann. Hettie dagegen hofft auf schnelle Rettung durch Barthy. Aber statt sich ängstlich ihrem Schicksal zu fügen, zeigt sie sich stark und selbstbewusst an der Seite ihres Begleiters: ein schlecht gelaunter Feenbutler. Sie marschiert seit Tagen durch den Schnee auf eine Hütte zu und scheint nicht anzukommen. Sie ist schon seit Jahren dort obwohl es sich wie Minuten anfühlt.

 

Zwischen der Handlung im ersten und im zweiten Band liegen Jahre. Die Handlung wird aus drei Perspektiven erzählt. Die Stimmung im Feenland ist sehr bedrückend. Mich hat besonders fasziniert wie Hettie es schafft auf der einen Seiten still zu leiden und auf die Feen zu hören aber tief im Innern einen Plan auszuhecken für ihre Flucht.

Es geht in dem Buch auch um Freundschaft, die sich zwischen Barthy und Pickey entwickelt.

 

Ich gebe dem Buch die volle Sternezahl. Ich kann, genau wie beim ersten Buch, die Fortsetzung nur jedem Fantasy-Fan ans Herz legen und wärmstens weiter empfehlen. Auch dieses Buch hat mich wieder voll in seinen Bann gezogen. Der Schriftsteller schafft es mit seinen Worten eine eigene phantasievolle Welt zu errichten. Ich finde sogar, dass der zweite Band noch besser als der erste ist.

Hoffentlich wird es weitere Bücher von Stefan Bachmann geben, leider ist die Geschichte mit diesem Band abgeschlossen.

 

Emma Leia Dressler (14) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Abenteuer, Fantasy, Spannung