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Die Welt, wie wir sie kannten von Pfeffer, Susan Beth, Jugendbücher, Dystopie, Spannung

Die Welt, wie wir sie kannten

Pfeffer, Susan Beth

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2010

Verlag: Carlsen

Empfohlen ab: 14 Jahre

ISBN: 9783551582188

Inhalt

Was, wenn die Welt über Nacht nicht mehr so ist, wie wir sie kannten? Gespannt verfolgt Miranda zusammen mit ihrer Familie und der ganzen Straße, wie ein Asteroid auf dem Mond einschlägt. Doch dann verläuft der Abend ganz anders als erwartet: Der Mond wird aus seiner Umlaufbahn geworfen und nichts ist mehr, wie es war. Über Nacht gerät die Welt aus den Fugen; Flutkatastrophen, Erdbeben und extreme Wetterumschwünge bedrohen die gesamte Zivilisation. Und Miranda und ihre Familie müssen lernen, dass bei großen Katastrophen gerade die kleinen Dinge zählen: Feuerholz, Klopapier, eine Dose Bohnen, Aspirin. Und dass sie alle zusammen sind.

Bewertung

Die Geschichte dreht sich um die 16-jährige Miranda, die mit ihrer Familie beobachtet, wie ein Asteroid auf den Mond kracht. Der Mond reagiert darauf unerwartet mit Dürre, Frost, Vulkanausbrüchen, Unwettern und Überschwemmungen. Mirandas Familie muss um die letzten Lebensmittel kämpfen und gegen Krankheit und Hunger, als die Vorräte schwinden, worauf die Familie erkennt, dass sie diese Krise nur gemeinsam überstehen kann.
Es gab schon lange kein Buch mehr, das mich derart gefesselt hat wie dieses. Die Geschichte sprüht geradezu vor Ironie und Witz, obwohl alles so hoffnungslos erscheint. Gefreut hat mich die Tatsache, dass das Buch nicht so wie die üblichen Weltuntergangsszenarien ist, mit viel Action. Diese Geschichte ist ruhiger und am Ende weiß man gar nicht, ob die Welt dann tatsächlich untergegangen ist oder nicht - was mich interessiert hätte.
Die Erzählung ist im Tagebuch-Stil geschrieben, was bei dieser Geschichte ziemlich gut passt. Die Sätze sind recht einfach zu verstehen. Die Schriftgröße ist in Ordnung, nicht zu klein. Im Buch sind 21 Kapitel vorhanden und ein gelbes Lesebändchen. Das Cover ist interessant und auffallend, sodass man es gerne umdreht und sich die Inhaltsangabe durchliest.
Ich empfehle das Buch ab 13 Jahren und vergebe 4 Sterne.
Christin Schulz (13 Jahre) - Jugend-Redaktion Buecherkinder.de

Ein Asteroid schlägt auf den Mond ein. Schon lange bekannt, doch dann ist es ganz anders passiert wie man es vorhergesagt hat: Der Asteroid wirft den Mond aus seiner Umlaufbahn. Auf der Erde sind schwere Erdbeben, Tsunamis, Flutwellen und massenhaft Vulkanausbrüche die fatalen Folgen. Der Kampf ums Überleben steigert sich für Miranda und ihre Familie, als keine Lebensmittel mehr geliefert werden können. Sie haben zwar mit einem rechtzeitigen Masseneinkauf vorgesorgt, doch wird es reichen? Schließlich weiß niemand wie lange das alles dauert, ob es je wieder aufhört oder sich die Lage vielleicht sogar verschlechtert.
Die Idee, dass ein Asteroid auf den Mond einschlägt, klang ziemlich spannend und erweckte durchaus die Lust zum Lesen. Aber danach passierte einfach nicht mehr sehr viel. Die Geschichte war eher fade, langweilig und ohne Spannung sowie wirkliche Höhepunkte. So etwas kann man vielleicht 50 Seiten lesen, aber bei einer Dicke von 410 Seiten verliert man einfach die Lust. Aus diesem Grund kann ich diesem Roman, der in der Ich-Form als Tagebuch geschrieben worden ist, nur 2 Sterne geben.
An den Sprachstil muss man sich, obwohl es ein moderner und in kurzen Sätzen geschriebener Roman ist, erst gewöhnen. Das Buch empfehle ich ab 14 Jahren.
Matthias Kreuzer (13 Jahre) – Jugend-Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Spannung