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Die Wunschmaschine von Rothe, Alexander, Kinderbücher, Kinderliteratur, Abenteuer

Die Wunschmaschine

Im Zeichen der grünen Sonne

Rothe, Alexander

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2012

Verlag: Baumhaus

Empfohlen ab: 10 Jahre

ISBN: 9783833901539

Inhalt

Endlich Ferien! Die 15jährige Myriam, ihr Bruder Alex und die Nachbarskinder freuen sich gar nicht darauf. Denn sie müssen zu Hause bleiben und fürchten Langeweile. Dann jedoch entdecken sie hinterm Efeu im Hof eine alte Tür, Professor Aurelius Grünspan und dessen Flaschenschiff. Grünspan erzählt von einer geheimnisvollen Wunschmaschine, deren Teile in der ganzen Welt verstreut sind. Nur die Kinder können sie wieder zusammenfügen - dann gehen alle Wünsche in Erfüllung. Und plötzlich gehts hinaus aufs Meer ...

Bewertung

In der Geschichte „Die Wunschmaschine“ geht es um vier Kinder: Alex, seine Schwester Myriam (meist Möhre genannt), Tom, der ein bisschen in Möhre verliebt ist und Pit, die eigentlich Petra heißt und hochbegabt ist. Die vier kennen sich am Anfang kaum, doch eine Gemeinsamkeit haben sie: Sie müssen alle vier in den Sommerferien zu Hause bleiben. Das bedeutet für sie Langeweile. Durch Zufall entdecken sie einen Gang, der sie bis tief unter die Erde führt. Dort treffen die Kinder auf einen verrückten Professor, der seit 23 Jahren mit einer Badeente in der Badewanne sitzt, und entdecken mit ihm zusammen ein Schiff, die Kah. Auf dem Schiff befindet sich eine Kugel, aus der jedoch 10 Teile heraus gebrochen sind. Glücklicherweise haben sie kurz zuvor eines der Teile beim Pr. gefunden! Durch Einsetzen dieses Teils können sie dem Schiff die Sprache wiedergeben und es erzählt ihnen, dass diese Kugel die Wunschmaschine ist, die einst auf der Insel Kah-newa geborgen wurde. Bis sich einige geizige Leute um die Kugel stritten, die Teile heraussprangen und jeder mit einem Teil floh. Nun sind die Teile auf der ganzen Welt verteilt, und die Vier sollen sie wieder finden. Ihr erstes Ziel: Ägypten!
Die Hauptpersonen im Buch sind keine Helden, sondern vier ganz normale Kinder. Viele der im Buch beschriebenen Situationen hat man selbst schon einmal erlebt und findet es deshalb besonders interessant und amüsant, wie die Kinder in diesen Situationen handeln. Zum Beispiel kennt fast jeder die Rolle des Verliebten, der genau beobachtet und heimlich hofft, dass sich der andere für einen interessiert. Diese Rolle spielt in diesem Buch Tom. Und jeder kennt bestimmt auch ein „wandelndes Lexikon“, das die anderen vor Schwierigkeiten bewahrt, weil es so viel weiß. Diese Rolle gehört im Buch Pit. Vor allem aber kennt fast jeder die panische Angst vor etwas, was andere nicht gruselig finden (in diesem Buch ist es Alex` große Angst vor dem Wasser). Alle diese Dinge führen dazu, dass der Leser den Personen im Buch sehr nahesteht und bei ihren Abenteuern mitfiebert. Auch dadurch, dass man immer wieder von einer Stelle zur anderen springt (und zwar meistens an besonders spannenden Stellen), kann man das Buch kaum weglegen und möchte immer wissen, wie es denn nun weiter geht. Wegen der erwähnten Sprünge in der Geschichte, bei denen man nicht den Faden verlieren sollte, empfehle ich das Buch erst ab acht Jahren. Jüngere Leser würden einige Stellen auch gar nicht verstehen.
Das Umschlagbild ist toll! Aber im Buch gibt es immer wieder kleine schwarz-weiße Zeichnungen, die mir überhaupt nicht gefallen haben, da sie nicht zu der Geschichte passen, für sich genommen nicht ansprechend sind und nicht mit dem Text übereinstimmen (z. B. ist im Text mal von vermummten Menschen die Rede, im Bild sind die Gesichter aber offen und haben dieselben knolligen Riesennasen wie alle Personen im Buch). Dann wäre es ganz ohne Bilder besser gewesen und noch besser mit richtig schönen Bildern oder Zeichnungen. Dafür bekommt das Buch einen Stern Abzug. Für die witzige und fesselnd geschriebene Geschichte vergebe ich 4 Sterne.
Lilia Weiser (10) :: Kinder-Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Abenteuer