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Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt von Gannon, Nicholas, Kinderbücher, Kinderliteratur, Abenteuer, Freundschaft, Märchen & Fantasie

Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt

Gannon, Nicholas

Übersetzung: Fricke, Harriet

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2016

Verlag: Coppenrath

Empfohlen ab: 10 Jahre

ISBN: 9783649619420

Inhalt

Archer Helmsley ist ein Entdecker – genau wie seine Großeltern, die berühmten Naturforscher. Es gibt nur ein Problem: Seit Ralph und Rachel Helmsley vor zwei Jahren spurlos auf einem Eisberg verschwanden, lässt Archers Mutter ihn nicht mehr vor die Tür.

Wie aber soll man in einem Haus voller ausgestopfter Tiere und todlangweiliger Dinner-Gäste jemals ein Abenteuer erleben? Archer braucht einen Plan!

 

Zum Glück ist da das Nachbarmädchen Adélaïde, das schon mal gegen wilde Krokodile gekämpft hat. (Woher sonst sollte sie ihr Holzbein haben?) Und Oliver, der in jedem Plan die kleinen Fehler aufspürt.

Als dann auch noch ein einäugiger Kapitän vor Archers Tür auftaucht und ihm einen Haufen alter Reiseaufzeichnungen von Ralph und Rachel Helmsley überreicht, steht Archers Entschluss fest: Er muss zum Südpol reisen und seine Großeltern finden!

Bewertung

Ich habe das Buch "Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt" von Nicholas Cannon gelesen. Das Buch ist ein Hardcover-Buch. Der Titel ist in großen Buchstaben aufgedruckt und das Titelbild zeigt drei Kinder auf Koffern sitzen mit verschiedenen Gegenständen und Tieren. Der Klappentext verrät ganz kurz, worum es im Buch geht. Das Buch hat 368 Seiten, welche in 17 Kapitel eingeteilt sind, die jeweils einen eigenen Titel tragen.

Die Schrift ist ausreichend groß und es gibt ein paar schöne Bilder im Buch. Unterschiedliche Schriftarten im Buch sorgen für Abwechslung. Das Buch ist in drei Abschnitte eingeteilt. Im ersten Abschnitt wird über Archer erzählt (seine Familie, seine Charaktereigenschaften etc.), im zweiten Abschnitt über Adelaide und ihre Geschichte. Diese war am Anfang eine begabte Tänzerin. Durch einen Unfall musste sie aufhören. Im letzten Abschnitt geht es ins große Abenteuer an den Südpol.

Die Hauptperson des Buches heißt Archer Benjamin Helmsley. Seine Großeltern Ralph und Rachel haben von der ganzen Welt Dinge mitgebracht, die man jetzt im ganzen Haus findet. Sie sind Forscher. Leider konnte er sie nie kennenlernen. Seit seinem neunten Geburtstag gelten sie als vermisst. Seine Mutter möchte verhindern, dass er in die Fussstapfen seiner Großeltern tritt und verbietet ihm, das Haus zu verlassen. In die Schule darf er aber gehen. Daheim ist er einsam und unterhält sich sogar mit den ausgestopften Tieren. Eines Tages trifft er den Nachbarsjungen Oliver und freundet sich mit ihm an. Übers Dach können sie sich gegenseitig besuchen. Später zieht dann noch ein Mädchen namens Adelaide ein. Gemeinsam wollen sie Archers Großeltern finden. Der letzte Aufenthaltsort war der Südpol.

 

Die drei Kinder sind mir von Anfang an sympathisch, weil sie auch alle denselben Wunsch nach Freundschaft haben. Dagegen fand ich die Mutter von Archer und die Lehrerin Mrs. Murkley einfach nur schrecklich. Die Vorstellung nicht rausgehen zu dürfen und nur daheim hocken zu müssen, ist einfach grausam.

Archer ist ein abenteuerlustiger und cleverer Junge. Das Buch ist gut verständlich und witzig erzählt. Das Buch bekommt von mir 5 Sterne und ich empfehle es für alle abenteuerlustigen Leser ab 10 Jahren.

 

Paul Dressler (12) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Abenteuer, Freundschaft, Märchen & Fantasie