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Die unheimlichen Fälle des Lucius Adler von Perplies, Bernd / Humberg, Christian, Kinderbücher, Reihen & Serien, Abenteuer, Freundschaft, Märchen & Fantasie

Die unheimlichen Fälle des Lucius Adler

Jagd auf den Unsichtbaren, Bd. 2

Perplies, Bernd , Humberg, Christian

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2016

Verlag: Thienemann

Empfohlen ab: 10 Jahre

ISBN: 9783522184380

Inhalt

Spukt es in den Straßen von London? Türen öffnen sich wie von Geisterhand. Gegenstände schweben durch die Luft. Und durch die Nebel am Themseufer huscht eine schattenhafte Gestalt und versetzt die Menschen in Angst und Schrecken. Während Sherlock Holmes über diese Geschichten lacht, beginnen Lucius und seine Freunde zu ermitteln. Dabei kommt das Team nicht nur einem unglaublichen Geheimnis auf die Spur, sondern es gerät auch in höchste Gefahr!

Bewertung

Ich habe den zweiten Band der Reihe „Die Unheimlichen Fälle des Lucius Adler“ von Bernd Perplies und Christian Humberg gelesen. Der Titel des Buches lautet „Jagd auf den Unsichtbaren“. Das Buch hat ein handliches Format und ist außen in warmen Farben gehalten. Das Cover zeigt vier Kinder, die von einer Häuserwand zur anderen springen. Der Titel des Buches ist in großen braunen Buchstaben aufgedruckt. Der Klappentext macht richtig neugierig auf das Buch.

Die Geschichte wird auf 293 Seiten erzählt, die in 16 Kapitel zzgl. Prolog und Epilog aufgeteilt sind. Die Kapitel tragen eigene Namen und sind ausreichend lang aber auch nicht zu lang. Die Schrift ist angenehm groß. Ich mag den Schreibstil des Schriftstellers Bernd Perplies sehr gern, da ich schon die Reihe Drachengasse 13 von ihm verschlungen habe und auch den ersten Band von Lucius Adler. Am Ende des Buches gibt es noch eine Leseprobe aus dem ersten Band.

 

Hauptfiguren der Geschichte sind die drei Jungs Lucius, Sebastian, Harold und das Mädchen Theo. Natürlich darf auch der Automatenmann James nicht fehlen. Lucius Adler ist der Sohn der berühmten Zauberkünstlerin und Meisterdiebin Irene Adler. Lucius lebt im Haus des berühmten Sherlock Holmes, seit seine Mutter unterwegs ist. Nachteil ist, man darf nicht laut sein. Harold und Lucius nehmen im Jahr 1895 in London an einer Mumienauswicklung teil. Kaum beginnt das Spektakel ist auch schon alles in heller Aufregung, als ein Mädchen schreit „ein Geist“. Daheim angekommen möchte Lucius mit Mr. Holmes darüber sprechen und entdeckt dabei ein Geheimzimmer. Holmes ist im Gegensatz zu Dr. Watson ein komischer Kauz, findet Lucius. Gemeinsam mit seinen Freunden macht Lucius sich auf die Suche nach dem Geist. Sie beginnen in den Räumen der Zeitung The Times, mithilfe von Harolds neuster Erfindung, dem TraSpuAuSpü (Tragbarer Spukaufspürer).

 

Ich gebe dem Buch die volle Sternezahl. Ich konnte mich von Anfang gut in die Hauptperson Lucius reinversetzen. Es war spannend, actionreich und witzig geschrieben, an manchen Stellen auch ein bisschen gruselig. Aber man spürt auch die Sehnsucht von Lucius nach seiner Mutter. Gerade als er am Anfang des Buches einen Brief von seiner Mutter bekommt. Er versucht die Traurigkeit aber zu überspielen.

Besonders lustig sind die witzigen technischen Geräte von denen im Buch erzählt wird. Es hat mir sogar noch ein bisschen besser als der erste Teil gefallen. Für Leser ab 10 Jahren geeignet, die ein spannendes Abenteuer erleben wollen und auch Fans von Sherlock Holmes sind. Man muss zwangsläufig nicht den ersten Band zuerst gelesen haben, da die Geschichte abgeschlossen erzählt wird, aber es tauchen immer mal wieder Elemente aus dem ersten Band auf. Ich freu mich schon auf den dritten Band.

 

Paul Dressler (12) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Abenteuer, Freundschaft, Märchen & Fantasie