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Drei Bücherfreaks - Das verbotene Fenster von Mörsch, Janine / Mörsch, Christian, Kinderbücher, Kinderliteratur, Abenteuer, Märchen & Fantasie

Drei Bücherfreaks - Das verbotene Fenster

Mörsch, Janine , Mörsch, Christian / Krone, Brit

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2015

Verlag: Schweitzerhaus Verlag

Empfohlen ab: 11 Jahre

ISBN: 9783863320416

Inhalt

Als Nadine und ihr Bruder Ole in das alte Haus am Rand des verbotenen Waldes ziehen, stehen sie vor einem Rätsel: Zu einem der Räume scheint es keine Tür zu geben. Ein nicht ernst gemeinter Zauberspruch sorgt dafür, dass Nadine den versteckten Zugang sichtbar macht.

Durch das Fenster des geheimen Raumes blicken die Geschwister jedoch nicht wie erwartet in den Garten. Hermine, die wie Nadine und Ole leidenschaftlich gerne Bücher liest, weiß indes, warum die meisten Einwohner glauben, dass es in dem Haus spukt. Denn der Vorbesitzer Arthur Tanner verschwand drei Jahre zuvor auf mysteriöse Weise. Nachdem sie ein altes Tagebuch entdecken, beginnt für die drei Freunde die unglaublichste Suche ihres Lebens.

Bewertung

Das Cover des Buches zeigt ein offenes Fenster, das aber mit grünen Fensterläden geschlossen ist und ein Schild mit der Aufschrift "Öffnen strengstens verboten" trägt. Im oberen Teil sind drei Kinder aufgezeichnet.

Der Klappentext macht neugierig auf den Inhalt des Buches. Das Buch hat 204 Seiten, es gibt 20 Kapitel. Die ersten drei Kapitel sind in Ich-Form geschrieben und werden jeweils aus Sichtweise der drei Hauptdarsteller geschildert. Danach hat jedes Kapitel einen eigenen Titel.

 

Die Hauptdarsteller im Buch sind Nadine und ihr kleiner Bruder Ole und Hermine. Nadine ist ein nicht ganz typischer Teenager von 13 Jahren, denn sie liest sehr gern. Ole ist zehn Jahre alt und manchmal richtig genervt von seiner Schwester. Die Geschwister ziehen mit ihren Eltern in ein kleines Haus an einem Waldrand ein. Der erste Eindruck des Hauses: ein verlassenes Hexenhäuschen. Durch den Umzug müssen Ole und Nadine auch auf eine neue Schule gehen. Dort lernen sie Hermine kennen.

Hermines Mutter ist gebürtige Schottin. Sie teilt das Hobby von Nadine: Lesen. Deshalb verstehen sich die Mädchen gleich von Anfang an. Am Anfang bemerkt nur Ole, dass mit dem Haus irgendetwas nicht stimmt. Hermine erzählt ihnen, dass vor einigen Jahren der ehemalige Besitzer Arthur Tanner des Hauses einfach verschwunden ist. Seine Leiche konnte nie gefunden werden, aber der Mörder sitzt im Gefängnis. Er entdeckt sozusagen einen Raum mit einem Fenster, was seine Eltern nicht sehen können. Nur in bestimmten Nächten lässt sich das Fenster öffnen. Es muss Vollmond sein. Das Fenster ist ein Portal in eine andere Welt.

Durch Zufall finden die drei Kinder das Tagebuch von Arthur Tanner.

 

Ich gebe dem Buch die volle Sternezahl und empfehle es für Leser ab 11 Jahren. Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Es lässt sich schnell und flüssig lesen. Man ist ab der ersten Seiten mittendrin im Geschehen. Was ich besonders toll fand, dass der Schriftsteller das Buch zusammen mit seiner 11-jährigen Tochter geschrieben hat.

 

Paul Dressler (12) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Abenteuer, Märchen & Fantasie