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EONA von Goodman, Alison, Jugendbücher, Fantasy, Fantasy

EONA

Drachentochter

Goodman, Alison

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2010

Verlag: cbj

Empfohlen ab: 13 Jahre

ISBN: 9783570135655

Inhalt

Seit Jahrhunderten herrschen sie neben dem Kaiser über das Reich: die Drachenaugen, Auserwählte der magischen Drachen und Träger ihrer Macht. Eona, das Mädchen aus den Salzminen, träumt davon, eine von ihnen zu sein, schließlich hat sie die seltene Gabe, die Drachen in ihrer wahren Gestalt zu sehen. Aber Eonas Traum ist Frevel und Rebellion – ist es doch Mädchen und Frauen unter Todesstrafe verboten, Magie zu wirken. Als Eona sich als Junge verkleidet in die Auswahlzeremonie schmuggelt, geschieht das Unglaubliche: Der lange verschollene Spiegeldrache erwählt sie zu seiner magischen Novizin. Doch einer hat in ihr das Mädchen erkannt: der charismatische Lord Ido, erstes und mächtigstes Drachenauge. Als er Eonas besondere Kräfte für seine dunklen Pläne missbrauchen will, muss sie schneller lernen, ihre Magie zu beherrschen, als je ein Novize zuvor ...

Bewertung

Jedes Jahr wählt ein Drache einen von zwölf männlichen Anwärtern, der nach seiner Lehrlingszeit ein machtvolles Drachenauge wird. Dieses Jahr schmuggelt sich das Mädchen Eona unter die elf Jungen. Sie muss aufpassen, dass sie nicht als Mädchen entdeckt wird, da es ihnen verboten ist, die Macht und Magie von Drachen zu benutzen. Wie durch ein Wunder wird sie vom Spiegeldrachen erwählt, der nach über 500 Jahren genau jetzt zurückgekehrt ist. Aber warum Eona, als Krüppel und Mädchen? Vielleicht weil sie die seltene Gabe hat, jeden Drachen in seiner wahren Gestalt zu sehen? Auf jeden Fall wird es für sie nicht leicht werden ...
Dieser in der Ich-Form geschriebene Fantasie-Roman ist mit seinen 509 Seiten ein "dicker Schinken". Meiner Meinung nach hätte man hier den ersten Teil, der etwas langatmig ist, kürzen können. Die Spannung baut erst spät auf, dafür dann umso mehr, so dass es in der Schlussphase unmöglich ist, das Buch aus der Hand zu legen. Dies liegt daran, dass am Anfang alle Kleinigkeiten ewig lange beschrieben werden, während es später in den Kampf übergeht. Wegen des häufigen Blutvergießens, vor allem im Schluss, und den langen Kapiteln empfehle ich die Geschichte ab 13 Jahren. Trotz aller Kritik ist es ein durchaus empfehlenswertes Buch. Ich vergebe 3 Sterne.
Matthias Kreuzer (13 Jahre) – Jugend-Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Fantasy