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Eine mondlose Nacht von Geffen, Shira / Keret, Etgar, Bilderbücher, Zum Vorlesen, Außergewöhnliches

Eine mondlose Nacht

Geffen, Shira , Keret, Etgar / Polonsky, David

Übersetzung: Linner, Barbara

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2014

Verlag: Fischer KJB

Empfohlen ab: 4 Jahre

ISBN: 9783596856398

Inhalt

Die kleine Zohar kann ohne den Mond am Himmel nicht einschlafen, deshalb macht sie sich auf die Suche nach ihm. Sie befragt die Katze, die Fledermäuse, den Polizisten. Alle sagen, sie hätten den Mond nicht gesehen. Dann entdeckt Zohar ein Leuchten in einer Hütte im Wald. Der Mond ist zu Besuch bei einem kahlköpfigen Mann. Sie tanzen und haben viel Spaß miteinander. Zohar ist empört. Zerknirscht macht sich der Mond auf den Nachhauseweg. Er verspricht, dass er in Zukunft nur ein einziges Mal im Monat seinen Platz am Himmel verlassen wird.

Bewertung

Dunkel. Stockdunkel. Aber wo ist das Mondlicht hin, das die Nacht doch sonst immer in dieses silberne Glitzerlicht taucht? Zohar, ein kleines Mädchen begibt sich auf die Suche nach dem Mond, der in dieser dunklen Nacht nicht am Himmel steht? Aber wo hat er sich versteckt?
Für mich war das vorliegende Bilderbuch eher ein Bilderbuchschatz. Ich fand es durchaus anspruchsvoll. Ein wenig poetisch anmutende Texte mit wirklich fantastischen Zeichnungen, das ist ein Bilderbuchschatz. Ein Buch, das vor allem auch erwachsene Bilderbuchliebhaber begeistert und Kinder so ab ca. 5 Jahren.
Dieses helle Leuchten, fast ein Strahlen, dass von den Lichtern in diesen doch sehr dunklen Nachtbildern ausgeht und ihnen eine wirkliche Mondstimmung verleiht, das fällt mir als Leser und Betrachter sofort ins Auge und ist wirklich verzaubernd.
Die Bilder laden ein zum Betrachten und Entdecken. Kleinigkeiten sind dort versteckt und das macht besonders mitlesenden Kindern Spaß.
Die Wechsel der Mondphasen, das wird hier in einer wirklich schönen, märchenhaften Geschichte vermittelt. In einer Art Versform erinnert die Art der Erzählung an ein Gedicht. Ein tolles Bilderbuch, das mich als Erwachsenen begeistert. Vor allem wegen der wie Kunstwerke wirkenden Zeichnungen. Vollste Leseempfehlung und 5 Sterne.
O-Ton Felix (8): Das geht um den Mond, der möchte auch mal Spaß haben und der eine Mann ist so allein, da tanzen die zusammen. Aber nun ist es ganz dunkel. Der Mond hat das ganz vergessen, dass man ihn braucht. Die Geschichte ist super, aber manchmal ein bisschen unheimlich. Ich fand, dass das eher was für große Kinder war. Das war wie ein Märchen. Ich fand das schön, weil das reimt sich manchmal auch. Ich gebe 4 Sterne.
Kerstin Tacke und Felix (8) :: Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Außergewöhnliches