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Erste Stunde Alienkunde von Norton, Jeff, Kinderbücher, Kinderliteratur, Abenteuer, Freundschaft, Humor

Erste Stunde Alienkunde

Norton, Jeff / von Knorre, Alexander

Übersetzung: Brandhorst, Andreas

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2016

Verlag: cbt

Empfohlen ab: 11 Jahre

ISBN: 9783570164150

Inhalt

Als Sherman Capote an die Groom Lake High in Nevada kommt, macht er sich aufs Übliche gefasst: Hänseleien, in der Mensa alleine sitzen, als Letzter in die Baseballmannschaft gewählt werden. Doch am ersten Tag finden er und seine Zwillingsschwester Jess sich inmitten einer Horde von – ja: völlig abgefahrenen Außerirdischen wieder! Kein Wunder, denn in Area 51, wo die Schule steht, wimmelt es bekanntlich von Aliens. Da an der Groom Lake High der gleiche Punk abgeht wie überall, hat Sherman rasch ein paar ziemlich fiese Feinde am Hals. Aber er findet auch fantastische neue Freunde. Und dank ihnen entdeckt er, dass ein Held in ihm steckt ...

Bewertung

Als seine Mutter gestorben ist, hat der 14-jährige Sherman Capote ihre Asche mit einer selbstgebauten Rakete in den Himmel geschickt, da sie ihr ganzes Leben davon geträumt hatte, endlich einmal im Weltall zu sein. Dass er dabei fast den dritten Weltkrieg ausgelöst hätte, war nicht geplant. Als er und seine Schwester Jessica nach Nevada verbannt werden und ihr Vater vom Vier-Sterne-General zu den Bürobedarf-Offizieren versetzt wird, landen sie auf einer Schule, wo sie mit Ausnahme von wenigen Lehrkräften, die einzigen menschlichen Wesen sind. Doch auch hier bleibt Sherman der Versager, der er schon immer war, und wird sofort von einigen fiesen Mitschülern geärgert. Dass diese den Untergang der Welt herbeirufen wollen, hätte allerdings auch er nicht gedacht.

 

Mir hat dieses Buch sehr gefallen und auch das Coverbild hat mich angesprochen. Man sieht auf ihm Sherman, seine Schwester, seine Freunde und seine Feinde, die alle im Schulkorridor stehen und wie eine verrückte Truppe aussehen. Es gibt viele gute und witzige Ideen: z. B. kann man ein Raumschiff nur durch Gedanken steuern, ein Tintenfisch ist gegen Wasser allergisch und sprechende Pilze kommen vor.

Dieser Roman war für mich anders als die, die ich bereits gelesen habe, denn hier ist die Hauptperson nicht wirklich ein Held oder wird zumindest erst zum Schluss zum Helden, und hat nicht viele Freunde, die ihn unterstützen können. Viele Szenen spielen in der Schule oder im Umkreis der Schule, in der man nicht nur menschliche Fächer unterrichtet, sondern auch galaktische Sprache und die Geographie anderer Planeten.

Das Buch lebt von verrückten und interessanten Personalitäten wie der Gottheit Julia oder dem Halbroboter Houston, der einmal ein normales Lebewesen auf einer Welt voller Artgenossen hauste, die dann aber von feindlichen Göttern zerstört wurde.

 

Dieser Roman ist für Jungen und Mädchen ab 12 Jahren geeignet und bekommt 5 Sterne von mir.


Matteo Schmidt (12) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Abenteuer, Freundschaft, Humor