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Hallo Leben, hörst du mich? von Cheng, Jack, Jugendbücher, Aus dem Leben, Alltag & Familie, Freundschaft

Hallo Leben, hörst du mich?

Cheng, Jack

Übersetzung: Ott, Bernadette

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2017

Verlag: cbt

Empfohlen ab: 12 Jahre

ISBN: 9783570164563

Inhalt

Erscheint im März 2017

 

Was würdest du tun, wenn du allein mit deiner Mom lebst, die manchmal ihre “ruhigen Tage” hat, und du planst, deinen iPod mit einer selbstgebauten Rakete ins All zu schießen, um den Außerirdischen das menschliche Leben auf der Erde zu erklären?

Ganz einfach: Der 11-jährige Alex wagt gemeinsam mit seinem Hund Carl Sagan die große Reise quer durchs Land zu einer Convention von Raketen-Nerds. Dabei lernt er nicht nur die unterschiedlichsten Menschen kennen, sondern erfährt auch eine Menge über Freundschaft, Familie, Liebe und all die anderen Dinge, die das Leben als Mensch so lustig, traurig, wunderschön und überraschend machen. Und zum Schluss ist Alex´ Welt um viele kostbare Freundschaften und sogar eine Schwester reicher.

Bewertung

Alex ist ein elfjähriger Junge und seine Freizeit gilt ganz den Raketen. Er lebt allein mit seiner Mutter in Colorado, denn sein Vater ist tot und sein großer Bruder wohnt in Los Angeles. Nachdem er wochenlang eine Rakete gebaut hat, kommt endlich der Tag des internationalen Raketenfestivals in der Nähe von Las Vegas und er fährt dorthin. Die Tatsache, dass er ohne Begleitung verreist, macht es gleich noch besonderer. Als das Festival zu Ende ist, bekommt er plötzlich eine Nachricht, dass sein Vater in Los Angeles lebt, obwohl er dachte, dass dieser tot sei. So macht er sich mit seinem Hund, der nach seinem großen Vorbild Carl Sagan benannt ist, und mit den Freunden, die er auf dem Festival kennen gelernt hat, auf den Weg. Dabei schließt er nicht nur neue Freundschaften, sondern entdeckt auch einige Familiengeheimnisse.

 

Obwohl ich Abenteuer liebe, hat es mir auch mal gefallen, einen Roman ohne typische Helden mit Sonderkräften zu lesen. Dieses Buch ist wirklich sehr schön, denn man kann sich sehr gut in die Situation der Hauptperson hineinversetzen und würde gerne mit ihr durch Amerika reisen.

Als ich den Roman von außen gesehen habe, hat er nicht wirklich die Lust in mir erweckt, ihn zu lesen, weil ich dachte, dass er für Erwachsene und langweilig sein könnte. Allerdings habe ich mich getäuscht, denn jetzt gehört es zu meinen Lieblingsbüchern und ich würde es sogar noch einmal lesen.

 

Alex kam mir ein bisschen wie ein Verrückter vor und ich hatte sogar Mitleid mit ihm, weil seine Freunde sich ein paar Mal zerstritten haben und er dann ganz allein da stand. Außerdem waren fast alle seine Freunde Erwachsene. Trotzdem ist die Geschichte nicht so traurig, da am Schluss alle ein glückliches Ende finden und man freut sich mit ihnen.

Oft wird beschrieben, wie sich wer fühlt, und sogar das Knallen einer Autotür oder das Lachen einer Person wird dargestellt. Die Kapitel sind besonders: Es steht immer die Nummer der Aufnahme und ihre Dauer. An mehreren Stellen gibt es nicht einmal wirklich einen zusammenhängenden Text, sondern nur den Namen der sprechenden Person und dann ihre Aussage. Diesen sehr schönen Roman empfehle ich Kindern ab 13 Jahren und vergebe ihm 5 Sterne.

 

Matteo Schmidt (12) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Alltag & Familie, Freundschaft