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Hieronymus Frosch von Schmachtl, Andreas H., Kinderbücher, Erstes Lesen, Abenteuer

Hieronymus Frosch

Auf der Jagd nach dem Tomaten-Frosch

Schmachtl, Andreas H.

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2014

Verlag: Arena

Empfohlen ab: 6 Jahre

ISBN: 9783401701851

Inhalt

Wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erzählen! So wie Hieronymus Frosch, denn der ist nicht nur der weltbeste Erfinder, sondern auch ein großer Forschungsreisender! Und natürlich wird seine Expedition eine wissenschaftliche Sensation hervorbringen: die Entdeckung des Tomatenfrosches. Doch dann trifft Hieronymus völlig überraschend auf das kleinste Chamäleon der Welt. Und der rätselhafte Tomatenfrosch? Wird Hieronymus dessen Geheimnis lüften können? Und was plant eigentlich sein Widersacher, der Mistfrosch Nick …

Bewertung

Hieronymus ist ein erfinderischer Frosch, der ein recht ruhiges und angenehmes Leben führt. Zunächst scheint es so, als ob seine einzige Herausforderung das Erschrecken von Frau Butterweck darstellt. Doch als ihm der fiese Frosch Nick eines Tages dieses Vergnügen streitig macht und den armen Hieronymus auch noch Tomaten-Frosch nennt, erkennt man, dass in dem ruhigen Freund ein recht strebsamer und kluger Geist steckt, der auch vor Abenteuer nicht zurückschreckt. Hieronymus kann nämlich über die Tomaten-Frösche lediglich herausfinden, dass sie auf Madagaskar leben. Das reicht ihm nicht aus. Er will wissen, wie sie aussehen und wie sie leben. Daher begibt er sich mit seinem selbstgebauten Fluggerät auf eine Expedition.
Hieronymus Frosch ist in der Bücherbärreihe des Verlags Arena erschienen und eignet sich für durchschnittliche Erstleser am Ende der ersten Klasse. Es handelt sich um eine komplette Geschichte, die in einer großen Schrift gedruckt und sehr passend illustriert wurde. Da sich in jeder Zeile nur drei bis vier Wörter befinden, werden die Erstleser nicht überfordert und können je nach Lernstand diese Geschichte komplett alleine lesen. Andererseits gibt es aber einige Wörter, die entweder recht schwer zu lesen sind oder deren Bedeutung nicht jedem Kind klar sein wird. Da dies aber nur wenige Wörter sind, habe ich sie als Herausforderung für kleine Leser angesehen.
Die Geschichte ist an sich nicht übermäßig spektakulär oder besonders rasant. Sie ist eher witzig und regt zum konzentrierten Lesen sowie Nachdenken an. Daher ist sie aus meiner Sicht eher für kleine Forscher und Naturbeobachter anstatt für Detektive oder kleine Philosophen geeignet.
Um Übungen zu ermöglichen, gibt es zudem im Anhang ein kleines Heft, das mit Rätselaufgaben gespickt ist. Dabei handelt es sich nicht nur um einfache Rätsel, die durch windiges Raten oder Ausmalen gelöst werden können. Da das Lesen und Schreiben erkennbar im Vordergrund stehen, sollte jeder Erziehende selbst wissen, ob das Heft für das eigene Kind geeignet ist. Manche jungen Leser werden ja auch durch solche Übungen abgeschreckt. Da das Heft aber leicht aus dem Buch gelöst werden kann, kann jeder selbst über die Verwendung entscheiden.
Fazit: Es handelt sich um ein interessantes und gut aufbereitetes Erstleserbuch, das unterschiedliche Förder- und Fordermöglichkeiten bietet.
Charlene Otremba und Paul (7) :: Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Abenteuer