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Ich und Earl und das sterbende Mädchen von Andrews, Jesse, Jugendbücher, Aus dem Leben, Aus dem Leben

Ich und Earl und das sterbende Mädchen

Andrews, Jesse

Übersetzung: Keen, Ruth

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2013

Verlag: Heyne

Empfohlen ab: 14 Jahre

ISBN: 9783453267848

Inhalt

Die Taktik des siebzehnjährigen Greg ist ganz klar: Sich möglichst aus allem raushalten, so übersteht man die Highschool-Jahre am besten, ohne in irgendeiner unliebsamen Clique zu stranden. Einzig mit dem zynischen Earl ist Greg befreundet – wobei »befreundet« es nicht ganz trifft. Earl und er haben vielmehr ein gemeinsames Projekt. Sie drehen Filme, in denen sie den Klassikern der Filmgeschichte nacheifern. Als Gregs Sandkastenfreundin Rachel an Leukämie erkrankt und Greg sich »um sie kümmern« soll, sieht er nur eine Chance, dem Auftrag nachzukommen und gleichzeitig seinen Prinzipien treu zu bleiben: Greg und Earl drehen einen Film für Rachel. Und irgendwann währenddessen kommt Greg dann doch aus der sicheren Distanz hinter der Kamera hervor und nimmt von Rachel Abschied …

Meinung: Der Roman "Ich und Earl und das sterbende Mädchen" von dem amerikanischem Autor Jesse Andrews handelt von einem Jungen namens Gerg Gaines, der von seiner Mutter erfährt, dass eine alte Schulfreundin, mit der er seit Jahren keinen Kontakt mehr hat, unheilbar an Krebs erkrankt ist, und ihn bittet, mit ihr Zeit zu verbringen. Greg ist erst einmal nicht wirklich angetan von der Idee seiner Mutter, aber mit der Zeit wächst ihm Rachel sehr ans Herz ...
Das Buch ist teilweise in der üblichen Buchform geschrieben, aber dann gibt es Dialoge, die wie ein Drehbuch strukturiert ist. Greg selber erzählt die Geschichte, daher ist das Buch in der Ichperspektive geschrieben und erzählt auch erfrischend von seinem Alltag, wie er sich in der Schule unauffällig verhält und wie er für Rachel alles verändert. Es ist sehr witzig, hält im jeden Kapitel mindestens eine Überraschung bereit, hat aber auch Stellen, die traurig sind, wo man lachen kann, die auch ziemlich kurios sind.
Mir hat das Buch sehr gefallen, hat mich nachdenklich und auch ein wenig melancholisch gestimmt, aber auch für viel Geschmunzel und Grinsen gesorgt. Ich fand das Buch sehr ausgewogen und gut geschrieben, es ist mehr ein Buch über Freundschaft als über Krebs, ich kann es nur empfehlen. Ich vergebe 4 Sterne. Viel Spaß beim Lesen!
David Müller (15) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Aus dem Leben