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Im Labyrinth der Lügen von Krause, Ute, Kinderbücher, Kinderliteratur, Abenteuer, Spannung

Im Labyrinth der Lügen

Krause, Ute

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2016

Verlag: cbj

Empfohlen ab: 10 Jahre

ISBN: 9783570172926

Inhalt

Paul ist am Boden zerstört: Seine Eltern wurden nach einem Fluchtversuch von der Bundesrepublik freigekauft und beginnen in West-Berlin ein neues Leben – ohne ihn. Er darf die DDR nicht verlassen und ob er seine Eltern je wiedersehen wird, ist ungewiss. Halt geben ihm Oma und Onkel Henri – und seit kurzem seine Klassenkameradin Millie, die ohne Mutter beim Vater lebt. Eines Abends besuchen die beiden Onkel Henri im Pergamonmuseum, der dort als Nachtwächter arbeitet. Als sie in den Sälen unerklärliche Geräusche hören, forschen Paul und Millie auf eigene Faust nach und geraten in eine gefährliche Geschichte ...

Bewertung

In dem Buch “Das Labyrinth der Lügen“ geht es um Paul, dessen Eltern nach einem gescheiterten Fluchtversuch aus dem Osten Deutschlands im Gefängnis saβen und vom Westen freigekauft wurden, und dort lebten. Pauls Oma erklärt ihm, dass sie ihn deswegen suchen mussten und ihn letztendlich im Kinderheim fanden. Darum lebt Paul bei seiner Oma und seinem Onkel, der als Nachtwächter im Pergamonmuseum arbeitet. Als Paul einmal mit seiner Freundin Millie seinen Onkel besucht hören sie seltsame Geräusche aus dem Depot und löchern Onkel Henri sofort mit Fragen . Er gesteht, dass er und ein gewisser Professor nach dem Jungbrunnen suchen. Aber, steckt da vielleicht noch etwas anderes dahinter? Paul und Millie versuchen zusammen herauszufinden was Henri versteckt und wieso die Stasi sie rund um die Uhr überwacht.

 

Mir hat das Buch gefallen, denn es war so geschrieben, dass man in eine im Buch nicht vorhandene Person hineinversetzt wird. Es ist spannend und wenn darin ein „DDR-Wort“ vorkommt kann man schnell hinten im Glossar nachschauen. Ich fand es gut, dass man darin etwas über die Vergangenheit Deutschlands lernt und es trotzdem wie ein Krimi und spannend geschrieben ist.

Das Buch hat nur 300 Seiten und jedes Kapitel hat seine eigene Überschrift. Ich finde es lustig dass Millie immer „E-bent“ sagt. Das Buch von Ute Krause hat keine Bilder, aber das Titelbild ist gut gestaltet. Man sieht darauf Paul wie er springt, und rechts und links ist die geteilte Stadt.

Meiner Meinung nach, steht im Klappentext ein wenig zu viel. Als ich das Buch zum ersten Mal angefangen habe, habe ich es erst langweilig gefunden, aber als ich es zum zweitem mal angefangen habe und etwas weiter gelesen habe fand ich es so spannend, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Darum empfehle ich das Buch Jungen und Mädchen ab 12 Jahren und gebe ihm 5 Sterne.

 

Santiago Knochenhauer Avila (11) :: Kinder-und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Abenteuer, Spannung