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In die Tiefe von Gordon, Roderick / Williams, Brian, Jugendbücher, Fantasy, Fantasy

In die Tiefe

Teil 3

Gordon, Roderick , Williams, Brian

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2010

Verlag: Arena

Empfohlen ab: 12 Jahre

ISBN: 9783401065151

Inhalt

Als Will und seine Freunde in den tödlichen Abgrund stürzen, scheint alles verloren. Doch in den Tiefen des Erdinneren finden sie nicht nur eine versunkene Welt voller Wunder – sondern auch Wills lang vermissten Vater. Was sie nicht ahnen: Rebecca, Wills schlimmste Feindin, ist ihm noch immer auf den Fersen. Und noch immer verfolgt sie ihren wahnsinnigen Plan: die Vernichtung der Menschheit.

Teil 2: Abgrund

Bewertung

Chester und Will sind in die Tiefe gefallen. In den riesigen Trichter im Erdinnern. Doch dank der geringen Schwerkraft haben sie überlebt. Im Trichter finden sie eine faszinierende Welt, mit riesigen Pilzen, geheimen Höhlen und merkwürdigen Geschöpfen. Dort kommen sie bei Martha unter, einer verrückten Frau, die schon seit Jahren in den Tiefen lebt. Doch Will und Chester können nicht lange dort bleiben, denn die Rebecca- Zwillinge, ihre schlimmsten Feinde, sind ebenfalls in den Trichter gefallen. Und sie haben den Weltherrschafts- Virus, der alles Leben auf der Erde zerstören und die Styx an die Macht lassen soll. Genau das wollen die beiden Freunde verhindern und nebenbei wollen sie noch Wills Vater finden, der zufälliger Weise auch noch im Trichter gelandet ist. Währenddessen kämpft sich Untergrundkämpfer Drake an die Erdoberfläche, wo er Wills Mutter vor den Styx retten will. Ob ihnen allen ihr Vorhaben gelingt?
In die Tiefe ... dahin sollte man dieses Buch werfen. Oder die Autoren verstecken sich in der Tiefe, weil sie gerade das entscheidende Finale so verhauen haben. Dieses Buch ist das genaue Gegenteil seiner Vorgänger. Es ist unglaublich langweilig und auf viel zu vielen Zufällen aufgebaut, weil ja plötzlich alle irgendwie im Trichter gelandet sind. Die Höhe ist ja noch, das der Trichter einen Trichter hat, wodurch man natürlich auch noch zufällig fallen muss. Das Ende ist das schlimmste, es ist für einen letzten Band viel zu offen und komischer Weise gibt es noch ein Happy End, wo die Guten leben und die Bösen sterben. Das passt eigentlich nicht zu den Vorgängern, die teilweise schon brutal waren und in denen auch die Guten gestorben sind. Ich hätte mir ein Ende gewünscht, bei dem die Menschheit ausgelöscht wird und die Styx die Welt übernehmen. Das hätte gepasst und nicht so ein Kleinkinder gerechtes Schlaffi-Ende. Deshalb gibt es von mir, so leid es mir auch für die Vorgänger tut, nur einen Stern.
Christopher Koßmann (15 Jahre) - Jugend-Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Fantasy