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Infinity Drake von McNally, John, Jugendbücher, Abenteuer, Abenteuer, Humor , Spannung

Infinity Drake

Scarlattis Söhne, Bd. 1

McNally, John

Übersetzung: Dreller, Christian

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2015

Verlag: Loewe

Empfohlen ab: 12 Jahre

ISBN: 9783785580646

Inhalt

Erscheint im Januar 2015

 

Infinity Drake, genannt Finn, und sein verrückter Onkel Al sind gerade auf dem Weg in die Ferien, als Al zu einer internationalen Krisenkonferenz abberufen wird. Die Welt steht vor einer globalen Katastrophe: Im Süden Englands wurde ein sogenannter Scarlatti freigesetzt, ein Killerinsekt, das innerhalb weniger Tage die halbe Menschheit auslöschen könnte. Sofort wird ein Interventionsteam zusammengestellt, das den Scarlatti verfolgen und vernichten soll. Es gibt bereits eine heiße Spur, aber der Scarlatti ist so klein wie ein Daumen und schwirrt durch ein Gebiet so groß wie die ganze Grafschaft Surrey. Nur ein Team, das genauso winzig ist, hat eine reale Chance ihn zu finden. Eine durchgeknallte Idee? Nein, denn Onkel Al hat eine Maschine erfunden, mit der die gesamte Crew auf durchschnittlich 9 Millimeter geschrumpft werden kann. Ein hochriskanter Auftrag, für den nur speziell ausgebildete Agenten in Frage kommen. Kurz nachdem er das Team auf seine gefährliche Mission geschickt hat, vermisst Onkel Al plötzlich seinen Neffen Infinity ...

Bewertung

Der zwölfjährige Infinity möchte eigentlich Ferien mit seinem Onkel Al (eigentlich Dr. Allenby) machen, als dieser zu einer internationalen Krisenkonferenz berufen wird. Seinen Neffen nimmt er mit, was die anderen hohen Tiere natürlich nicht ganz so toll finden. Doch dieses Problem rückt an zweite Stelle, als das eigentliche Problem angesprochen wird: Ein Killer-Insekt, genannt „Scarlatti“, das innerhalb weniger Tage die halbe Menschheit auslöschen könnte, wurde im Norden Englands ausgesetzt, ist so groß wie ein menschlicher Daumen und schwirrt durch ein Gebiet so groß wie die Grafschaft Surrey. Nur ein Einsatzkommando, das ebenso klein ist, hat eine reelle Chance, ihn zu finden. Klingt verrückt? Ist aber machbar, da Infinitys Onkel Al eine Maschine entwickelt hat, mit der man Menschen (aber auch alles Mögliche andere) schrumpfen kann. Ein Sondereinsatzkommando wird geschrumpft, um den Scarlatti unschädlich zu machen, und durch Zufall gerät Infinity dazu und steckt direkt mittendrin in der Weltrettungsmission…

 

Die Umschlaggestaltung hat mich sofort angesprochen und passt auch sehr gut zum Inhalt des Buches. Der Titel „Infinity Drake“ ist in den Schutzumschlag eingeprägt und tritt dadurch auch hervor. Der mit 447 Seiten ziemlich dicke Action-Roman ist in vier Teile unterteilt und sehr offensichtlich auf eine Fortführung ausgelegt, die ich definitiv lesen werde!

John McNally berichtet als allwissender Erzähler von verschiedenen Orten, sodass man immer auf dem Laufenden ist, was die verschiedenen Ereignisplätze angeht. Der Autor benutzt eine sehr verständliche und an die Zielgruppe (ab zwölf Jahren) angepasste Sprache. So bleibt man im Lesefluss, das Lesen macht Spaß und ist nicht anstrengend. Dadurch, dass in den verschiedenen Erzählperspektiven unterschiedliche Schrifttypen verwendet werden, kommt man nicht durcheinander und weiß immer, wo man sich gerade befindet. Allerdings weiß man schon ziemlich früh im Buch (aufgrund der allwissenden Erzählweise), wer der Übeltäter ist, und die Geschichte ist mehr auf das Ergreifen des Täters als auf dessen Entlarvung ausgelegt. Dies schmälert allerdings nicht den guten Eindruck des Buches und büßt auch kein bisschen Spannung ein.

 

John McNally ist ein hervorragendes Jugendbuch-Debüt gelungen, und ich gebe volle 5 Sterne.


Raphael Mergehenn (12 Jahre) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Abenteuer, Humor , Spannung