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Jenseits der Finsterbach-Brücke von Michaelis, Antonia, Kinderbücher, Kinderliteratur, Märchen & Fantasie

Jenseits der Finsterbach-Brücke

Michaelis, Antonia

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2009

Verlag: Oetinger

Empfohlen ab: 10 Jahre

ISBN: 9783789142819

Inhalt

Eines Tages findet Lasse ein Loch in der Mauer, die den Norderwald umgibt, und entdeckt auf der anderen Seite des Finsterbachs eine unbekannte, schwarze Welt. Am Bach trifft er Joern – und schneller, als ihnen lieb ist, geraten die beiden Freunde in ein gefährliches Abenteuer. Etwas Fremdes, Böses bedroht den Norderwald, in der Schwarzen Stadt wird das Leben für Joerns Familie immer unerträglicher und ein weißer Ritter hinterlässt Lasse und Joern rätselhafte Botschaften. Bald schon stoßen die Jungen auf eine geheimnisvolle Verbindung zwischen ihren Welten und ein dunkles Geheimnis aus Lasses Vergangenheit ...

Bewertung

Als Joern aus der Schwarzen Stadt und Lasse vom Norderhof sich kennenlernen, beginnt ein Abenteuer. Gemeinsam wollen sie das Ungeheuer, das im Norderwald sein Unwesen treibt, besiegen. Doch dann taucht der geheimnisvolle weiße Ritter auf, der behauptet, mit dem Ungeheuer alleine fertig zu werden. Da der weiße Ritter nicht sprechen kann, müssen Joern und Lasse selber herausfinden, was es mit der Geschichte auf sich hat. Doch um das herauszukriegen, müssen sie nicht nur in den Norderwald, sondern auch in die Schwarze Stadt. Dort finden sie nicht nur die Lösung, sondern kommen auch dem Geheimnis ihrer Herkunft auf die Spur ...
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, denn es wird schnell spannend. Die Geschichte von Lasse und Joern hat mich ein wenig an Ronja Räubertochter erinnert, denn sie handelt von der Freundschaft zweier Kinder, die sich gerade erst kennengelernt haben und eigentlich keine Freunde werden sollen. Besonders ist, dass das Buch in zwei Hälften geteilt ist, nämlich in "Weiß" und "Schwarz". Das hat mit dem jeweiligen Ort der Handlung zu tun. Als ich das Buch gesehen habe, habe ich wegen des schön gestalteten Einbands direkt Lust bekommen, es zu lesen.
Da das Buch so dick ist, empfehle ich es ab 9 Jahren und vergebe 5 Sterne.
Paulina Trapp (9 Jahre) - Kinder-Redaktion Buecherkinder.de



Bücher müssen einen fesseln, von der ersten Seite an, besser noch vom ersten Satz an. So wie in diesem Buch!
"Ich hatte einen Freund, ich, Lasse Windström." So beginnt der Ich-Erzähler seine Geschichte. Und schon nach einer Seite trauern wir mit ihm um jenen Freund und sind gespannt auf seine Geschichte. Eine Geschichte von Schwarz und Weiß, von Gut und Böse, von Arm und Reich, aber vor allem eine Geschichte von tiefer Freundschaft.
Mit diesem ersten Satz spannt Antonia Michaelis aber auch den Spannungsbogen. Durchgängig wird diese Spannung gehalten, denn jedes Kapitel bringt uns Joerns Schicksal näher. Und so kann der Leser sich dem Sog der Geschichte nicht entziehen und wird sie (wie ich) in einem Rutsch lesen.
Mit "Jenseits der Finsterbach-Brücke" hat die Autorin einen spannenden und sprachlich überzeugenden "Wurf" gelandet. Chapeau! Frau Michaelis.
Stefanie Leo - Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Märchen & Fantasie