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Johnny Cowboy und die Vorstadt-Indianer von Rose, Barbara, Kinderbücher, Kinderliteratur, Abenteuer, Humor

Johnny Cowboy und die Vorstadt-Indianer

Rose, Barbara / Jeschke, Stefanie

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2015

Verlag: Coppenrath

Empfohlen ab: 7 Jahre

ISBN: 9783649616740

Inhalt

Yeeehaw! Hier kommt Johnny Cowboy! Eines Tages taucht er hoch zu Pferd in Samuels Schule auf, und vorbei ist es seitdem mit der Kleinstadt-Idylle. Zum Glück! Johnnys Familie, zu der auch zwei Indianer gehören, eröffnen einen tollen Wildwestpark mit Tipis, einer riesigen Wasserrutsche und einer echten Bisonherde. Samuel und Johnny Cowboy werden schnell echte Blutsbrüder. Gemeinsam jagen sie Tierquäler und sogar Wildwest-Banditen – schließlich war Johnnys Vater, Daddy Cool, mal ein gefürchteter Sheriff!

Bewertung

Johnny Cowboy, der auf dem Buchcover mit Cowboyhut und Lasso und seinem Pferd zu sehen ist, ist der neue Freund und Blutsbruder von Samuel. Der Sohn eines echten Cowboysheriffs platzte mit seinem Pferd mitten in die letzten Proben für ein Theaterstück hinein, dass die Lehrerin Frau Minzenmai mit der Schulklasse von Samuel für die neuen Schüler eingeübt hatte und in dem nichts so richtig klappte. Da nützten auch die vielen Brausekugeln, die Frau Minzenmai als Belohnung verteilte, nicht viel. Als Johnny Cowboy und seine Familienmitglieder, Cowboys und Indianer, plötzlich in der Premiere des Stückes mitspielen, wird es unverhofft ein großer Erfolg.

In der kleinen Stadt, wo Samuel wohnt, hat nämlich Johnny Cowboys Familie ein Grundstück geerbt. So sind sie direkt vom Wilden Westen in die kleine Stadt umgezogen und wollen dort einen Wildwestpark mit Indianerdorf, Wildwasserrutsche, Kanufahrten, Rodeo-Reiten, Indianersauna und Bisonherde auf dem geerbten Grundstück eröffnen. Leider sind viele Bewohner der Stadt aber dagegen, was viel mit der brüllenden Bisonherde zu tun hat. Dass die Bisons jede Nacht so schlimm brüllen, hat aber einen bestimmten Grund, der mit Samuels größtem Feind Lukas, der Sohn des Bürgermeisters ist, zu tun hat. Samuel kann Lukas nicht leiden, weil der in Mathe viel besser und ein Angeber ist. Lukas kann Samuel nicht leiden, weil der besser im Schwimmen ist und schwört Rache, als Johnny und Samuel ihn mit dem Lasso fangen, weil er ein Pausenbrot geklaut hat.

Als eines Tages der kleine Bruder von Lukas, Finn, verschwunden ist und ihn die Indianer als geübte Fährtensucher aufspüren, ändern viele Leute der Stadt aber ihre Meinung zu den neuen Mitbewohnern. Und als Samuels Klasse einen Ausflug in den Wildwestpark unternimmt, sind alle begeistert. Zum Schluss ist nur noch das Rätsel mit den Bisons zu lösen.

 

Das Buch erzählt auf 107 Seiten, die in 14 Kapitel gegliedert sind, eine gut zu lesende und richtig spannende und lustige Cowboygeschichte, bei der man nebenbei auch einiges über die Bräuche der Cowboys und Indianer erfährt. Gut haben mir auch die vielen witzigen Schwarz-Weiß-Zeichnungen im Buch gefallen.

 

Jakob Nebe (11) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Abenteuer, Humor