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Kafkas Puppe von Schneider, Gerd, Jugendbücher, Historie, Historie

Kafkas Puppe

Schneider, Gerd

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2008

Verlag: Arena

Empfohlen ab: 14 Jahre

ISBN: 9783401060811

Inhalt

Es ist ein warmer Oktobertag an dem Franz Kafka ein kleines Mädchen im Park trifft. Es sitzt ganz alleine auf einer Bank und weint bitterlich: Es hat seine geliebte Puppe verloren. In seinem Wunsch dem Mädchen zu helfen, erfindet der schwerkranke Philosoph Kafka eine Geschichte. Die Puppe sei auf Weltreise gegangen und erlebe jetzt spannende Abenteuer. Um dem Mädchen eine Freude zu machen denkt er sich etwas ganz besonderes aus: Er schreibt jeden Tag einem Brief im Namen der Puppe und bringt ihn dem Mädchen in den Park. So entwickelt sich nach und nach eine tiefe Freundschaft...

Bewertung

Berlin, 1923. Ein kleines Mädchen weint um seine verlorene Puppe. Ein Mann spricht sie an – und behauptet, die Puppe sei auf Reisen gegangen. Von nun an bringt er ihr jeden Tag einen Brief von ihrer Puppe. Dieser Mann ist der schwerkranke Schriftsteller Franz Kafka, und die Begegnung mit dem Mädchen und die Puppenbriefe hat es tatsächlich gegeben.
"Kafkas Puppe" ist ein wirklich tolles Buch, denn es beschreibt sehr gefühlvoll, wie Kafka liebevoll versucht ein Mädchen über den Verlust ihrer Puppe hinwegzutrösten. Doch das Buch erzählt gleichzeitig auch den letzten Abschnitt aus Kafkas Leben und erläutert unterschwellig auch Ansätze seiner Philosophie. Sehr schön beschrieben ist meiner Meinung nach auch, wie Kafka, der sich im Endstadium seiner Lungenkrankheit befindet, durch die Freundschaft zu dem Mädchen noch einmal richtig aufblüht. Ich empfehle das Buch für Jugendliche ab 14, aber auch für Erwachsene weiter und vergebe 5 Sterne.
Julia Gurol (14 Jahre) - Kinder-Redaktion Buecherkinder.de

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