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Kein Happy End von Johnson, Peter, Jugendbücher, Aus dem Leben, Aus dem Leben

Kein Happy End

Johnson, Peter

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2009

Verlag: Arena

Empfohlen ab: 12 Jahre

ISBN: 9783401062655

Inhalt

Ein namenloser Sechzehnjähriger ist der Protagonist dieser Geschichte, die sich aus vielen Fragmenten langsam zusammensetzt: Die Mutter ist tot, der Vater hat die beiden Söhne verlassen und alles scheint sinnlos. Als er Zeuge eines Unfalls wird und der einflussreiche Vater des Fahrers versucht, die Sache zu vertuschen, gelingt es dem Jungen endlich, seine Angst zu überwinden und "das Richtige zu tun".

Bewertung

Was für eine Party: Spaß, Drogen und Alkohol. Jetzt sitzt Kyle mit seinem kleinen Bruder im Auto eines Freundes und die beiden lassen sich nach hause bringen. Da sind die Freunde also jetzt im Auto, rauchen Joints (vor allem der Fahrer) und gucken nicht auf die Straße. Plötzlich hören sie wie etwas über die Windschutzscheibe rollt, Glas splittert und das Etwas fällt dumpf auf den Boden. Sofort steigen die Brüder aus, um nachzusehen, was das war. Das Etwas ist ein Mensch, den sie umgefahren haben. Aber er ist noch nicht tot. Sofort wollen die beiden Hilfe holen, aber ihr Freund haut einfach ab. Also müssen die beiden den langen Weg nach hause laufen. Ihr Freund, der am Steuer saß, will den Unfall geheim halten und mit Hilfe seines Vaters, der eine große Firma und viele Einflüsse hat, könnte ihm das gut gelingen. Nur dafür müssen die beiden dichthalten, sonst fliegt alles auf. Aber als das Opfer stirbt, bekommen die Brüder, vor allem der Jüngere, ein schlechtes Gewissen und verstehen, dass sie etwas falsch gemacht haben.
Dieses Buch erinnert mich an das Buch Zebraland, das ich vor kurzem gelesen habe. In beiden Büchern geht es um Jugendliche, die von einer Party kommen, wo es auch Alkohol gab. Sie setzen sich in ihre Autos und fahren einen Menschen an. Das Opfer wird liegengelassen und kurz darauf stirbt es. Aber dann kriegen sie Schuldgefühle. Wie man sieht, die gleiche Story. Aber trotzdem hat sie Peter Johnson besser umgesetzt. Die Mischung aus Krimi und Drama hat er perfekt geschrieben. Trotzdem waren an manchen Stellen einige Längen da. Ich würde das Buch ab 13 Jahren empfehlen und vergebe gute 4 Sterne.
Christopher Koßmann (13 Jahre) - Kinder-Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Aus dem Leben