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Krähen gegen Ratten von Leypold, Kilian , Jugendbücher, Abenteuer, Abenteuer

Krähen gegen Ratten

Der Bandenkrieg von Murz und Matze

Leypold, Kilian

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2014

Verlag: Hanser

Empfohlen ab: 12 Jahre

ISBN: 9783446246317

Inhalt

Erscheint im August

Sie wohnen im gleichen Viertel, aber sie trennen Welten. Die Krähen- und die Rattenbande sind verfeindet. Die Krähen, das sind der verträumte Murz, der willensstarke Flac, seine kleine Schwester Kralle und der rabenschwarze Teer. Sie wohnen in der Mettenstraße in München, in noblen Eigentumswohnungen. Gegenüber, in Sozialwohnungsbauten, leben die Ratten: Güncal, der Türke, die schöne Roya, der wortkarge Hunne und ihr Anführer Matze mit dem Vermessungstick. Im nahe gelegenen Park tragen sie ihre Kämpfe aus. Bis der Streit um einen Stein die Vorherrschaft endgültig klären soll.

Bewertung

In der Geschichte "Krähen gegen Ratten" von Kilian Leypold geht es um zwei Banden, die sich nicht ausstehen können, aber lernen, sich zu vertragen. Kurt Henkel ist ein ganz gewöhnlicher Junge. In seiner Bande "Die Krähen" kämpft er als "Murz" mit seinen anderen Bandenmitgliedern gegen die Bande der Ratten. Eines Tages sieht Murz, wie eine Kiste ins Eichamt geschleppt wird. Ein irgendwie seltsamer Typ erzählt ihm, dass dort in der Kiste das neue Urkilo sei; eine perfekte Kristallkugel, die Millionen wert ist und bis auf 48 Nullen hinterm Komma genau ein Kilo wiegt Die Banden vereinbaren Waffenstillstand, um einen Plan auszuhecken: Sie wollen das Urkilo stehlen...

 

Das Titelbild ist relativ einfach gestaltet und sieht nicht so besonders aus, dass es einem direkt auffallen würde. Der Klappentext gibt mir die Information, wer in welcher Bande ist und dass ein Stein einen Wettstreit auslöst. Ist mir für meinen Geschmack etwas zu wenig, da ich einfach gern noch ein paar mehr Informationen über das Thema gehabt hätte.

Die Innengestaltung des Buches ist normal, keine Bilder und die Schrift ist gut lesbar. Der Erzähler wechselt jeweils zwischen den beiden Hauptpersonen und schreibt in der Ich-Form, womit ich persönlich sehr gut klargekommen bin.

 

Zum Inhalt: Mir gefiel gut, dass die Banden miteinander gekämpft haben und gemerkt haben, dass sie sich durchaus auch wieder vertragen können. Allerdings kamen immer wieder Textstellen, in denen aus der Sicht des "Mäusetöters" geschrieben wird, was mir nicht gut gefallen hat. Das Thema war in Ordnung, aber nicht so, dass ich es nochmal lesen würde. Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen, da mich die Geschichte einfach ein wenig enttäuscht hat und ich mir mehr erhofft hatte.


Florian Kistner (13) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Abenteuer