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Lieselotte lauert von Steffensmeier, Alexander, Bilderbücher, Zum Vorlesen, Humor

Lieselotte lauert

Steffensmeier, Alexander

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2006

Verlag: Sauerländer

Empfohlen ab: 4 Jahre

ISBN: 9783794151080

Inhalt

Die Kuh Lieselotte ist eigentlich ganz friedlich. Nur auf den Postboten hat sie es irgendwie abgesehen ...
Nichts liebt sie mehr, als ihm aufzulauern und ihn zu erschrecken. Der arme Kerl hat schon Albträume. Auch die Bäuerin ist wütend. Denn jedes Paket, das sie bekommt, ist beschädigt, weil der Postbote es vor lauter Schreck immer fallen lässt. So geht das nicht weiter. Da hat der Postbote eine Idee ...

Bewertung

In seiner Widmung dankt der Autor und Illustrator Alexander Steffensmeier seinen Eltern für ein entspanntes und Kuh-nahes Aufwachsen. Zu gerne hätte ich gewusst, wie dieses Aufwachsen wohl ausgesehen hat und ob es ihn möglicherweise zu dieser Geschichte anregte. Sollte es sich womöglich um einen Tatsachenbericht handeln? Nein, zu verrückt ist die Geschichte der Kuh Lieselotte, die auf dem Hof zusätzlich noch den Job des Wachhundes übernimmt und täglich – außer sonntags – dem Briefträger auflauert.
Genauso außergewöhnlich wie die Geschichte ist auch deren Umsetzung ins Bild. Farbenfrohe Aquarelle zeigen das Geschehen aus ganz verschiedenen Perspektiven. Mal steht der Betrachter im Stall, mal hat er den Überblick über den Hof aus der Vogelperspektive, mal scheint man den Atem von Lieselotte im Gesicht zu spüren. Nicht immer nutzt Alexander Steffensmeier die komplette Doppelseite für die Darstellung einer Szene, für Rückblenden oder die Albträume des Postboten bedient er sich einfach eines Comic-Strips. Durch die vielen Details – ganz grandios sind die Hühner in ihrer Nebenrolle – hat man auch nach etlichem Vorlesen und Anschauen immer noch nicht alles entdeckt.
Ein Buch, von dem man länger etwas hat. Empfehlenswert für jedes Kinderzimmer.
Stefanie Leo :: Redaktion Buecherkinder.de

Am Anfang hat Jakob schrecklichen Ärger mit seiner Handarbeitslehrerin Frau Wache, weil er keine Luftmaschen häkeln konnte. Auf einmal kommt ihm die Idee seine Ratte mit in die Schule zu nehmen, um Frau Wache zu erschrecken. Die Ratte verschwindet aber plötzlich und Frau Wache hilft mit der ganzen Klasse sie zu suchen. Es stellt sich heraus, dass Frau Wache selber eine Ratte hat.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist für meine Altersklasse genau richtig, aber für Leseratten etwas kurz, so dass man es innerhalb einer halben Stunde ausgelesen hat. Die Geschichte ist schön geschrieben und ich musste zwischendurch immer wieder lachen. Ich vergebe deswegen 4 Sterne.
Felix Wieland (8 Jahre) - Kinder-Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Humor