Kinderbücher  >  Kinderliteratur
Lola und die einzige Zeugin von Abedi, Isabel, Kinderbücher, Kinderliteratur, Abenteuer, Alltag & Familie, Freundschaft, Kindergarten & Schule

Lola und die einzige Zeugin

Abedi, Isabel

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2014

Verlag: Loewe

Empfohlen ab: 9 Jahre

ISBN: 9783785556788

Inhalt

Wie wird aus einer vollen Windel, einem gebrochenen Bein, einem verschollenen Vater, einer Ratte im Klo und einem unheimlichen Nachbarn eine aufregende Feriengeschichte? Auf die Antwort wäre Lola nicht mal in ihren kühnsten Träumen gekommen – obwohl sie gerade dort an ihrer Schriftstellerkarriere arbeitet. Zumal das gebrochene Bein ihr gehört und damit all die spannenden Ferienpläne flachfallen, die sie sich mit Alex, Flo, Enzo und Sol vorgenommen hat. Während Flo im Hinterhof ihre neue Wohnung einrichtet und Enzo seinen steinreichen Vater sucht, hockt Lola auf ihrem Zimmer und beobachtet aus lauter Langeweile die anderen Mieter. Doch was sie dabei an verdächtigen Aktionen hinter dem Fenster ihres Nachbarn entdeckt, ist Stoff für einen ganzen Roman. Oder wie Tante Lisbeth sagen würde: für einen fulminant guten Krimi ...
 

Bewertung

In diesem Buch geht es um ein Mädchen namens Lola, die sich zum Anfang der Sommerferien das Bein gebrochen hat und nun eine Weile im Rollstuhl sitzen muss. Natürlich ist sie deswegen sehr schlecht gelaunt doch dann merkt sie, dass das vielleicht die spannendsten Ferien ihres Lebens werden könnten.

Da sie nicht viel machen kann, sitzt sie in ihrem Zimmer vor ihrem Fenster und beobachtet all die Leute, die sie eben von dort aus sehen kann. Einen Mann, der als Rattenfänger arbeitet (auch schon bei ihnen), findet sie besonders merkwürdig. Bei ihm passieren nämlich lauter gruselig-merkwürdige Dinge, die sich nicht erklären lassen bzw. nicht zusammenpassen. Als Lola und ihre Freunde Detektiv spielen, finden sie jedoch am Schluss heraus dass der Rattenfänger doch harmlos ist.

 

Ich fand das Buch sehr gut, da es aus der Perspektive von Lola geschrieben ist und man dadurch die ganze Geschichte viel besser nachvollziehen kann. Ich denke, dass man die Geschichte auch anders interpretiert als wenn sie von jemand neutralen (Erzähler) geschrieben worden wäre.

Es hat mir auch sehr gut gefallen, dass Lola eigentlich in den Ferien ein Aufsatz schreiben sollte, was alles so passiert ist, erst keine Ahnung hat und sich dann die Ideen bzw. Geschehnisse häufen. In dem Buch überlegt sie immer wieder z. B. wie sie anfangen soll und man dadurch die Geschichte erzählt bekommt.

Die Story erinnert an den berühmten Krimi "Das Fenster zum Hof".

 

Es ist ein sehr spannendes und schön geschriebenes Buch. Ich vergebe 4 Sterne, da ich es manchmal sehr verwirrend fand und man wusste oft erst ein Kapitel später, was eigentlich gemeint war. Man musste auch manchmal den Sinn erschließen, da er nicht direkt geschrieben war, deswegen empfehle ich es für Jungen und Mädchen ab 9/10 Jahren.


Namira Höppner (12) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Abenteuer, Alltag & Familie, Freundschaft, Kindergarten & Schule