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Maienmond von Kohout, Manuel, Jugendbücher, Fantasy, Fantasy

Maienmond

Kohout, Manuel

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2010

Verlag: Drachenmond Verlag

Empfohlen ab: 12 Jahre

ISBN: 9783931989569

Inhalt

Sieben kauzige Weiber, die das Schicksal der Welt weben, ein weißer Zauberkater, der auf einem fliegenden Schiff einer unheimlichen Felsentrollin hinterherjagt, der wilde Menschenjunge Parzival, der davon träumt, ein Ritter zu sein, und das schöne Elbenmädchen Maya auf ihrer Suche nach der geheimnisvollen Bernsteinträne - Dies sind nur einige der phantastischen Figuren in Maienmond, einem abenteuerlichen Märchen aus der Zeit, als Bäume und Felsen noch zum Leben erwachen konnten und die Magie der Kern aller Dinge war. Ein Märchen über den ewigen Wettstreit zwischen Leben und Tod, Gut und Böse und die Kraft einer Liebe, die die Sterne zum Erzittern brachte.
Wird es Parzival und Maya gelingen, die Prüfungen der alten Nornen zu bestehen und die magische Zauberträne zu finden, mit deren Hilfe das Elbenmädchen wieder ihre wahre Gestalt erlangen kann?

Bewertung

Parzival lebt in dem kleinen Ort Wehr in der Nähe eines Waldes. Er wird als Ältester den Gasthof seines Vaters übernehmen. Träumt aber von der großen weiten Welt und ihren vielen Abenteuern. Als in Wehr das "Maienfest" vorbereitet wird, dass immer am Vollmond im Mai stattfindet, planen Parzival und seine Freunde einen kleinen Ausflug in den nahe gelegenen Wald. Denn die alten Geschichten erzählen von den Baumelben und ihren Kindern, denen in dieser Nacht die Freiheit zum Tanzen geschenkt wird. Denn das Elbenkönigspaar Tar und Gwendolin opferte sich für das Leben auf der Erde, die zu Urzeiten noch trocken und unbewachsen war. Und nichts ist doch wohl aufregender als den Mythen der Vergangenheit auf den Grund zu gehen, wenn sie so nah liegt.
Parzival und seine Freunde finden den Kreis der Elbenwächter indem die Baumelbinnen tanzen und beobachten ruhig und leise die Gruppe, um nicht gesehen zu werden. Denn die Mythen erzählen auch, dass niemand von dem Vorhaben, diese Gruppe zu finden, zurück gekehrt ist. Niemand ahnt, was das Schicksal für einen bereit hält. In diesem Fall die Schicksalsweberinnen, die den Teppich des Lebens weben, und ab und zu mal ein paar Fäden und Muster verändern, damit ihnen nicht zu langweilig wird.
So kommt es, dass in dieser Vollmondnacht auch die Dunkeltrollin Moraq el Goch in der Nähe der tanzenden Baumelbinnen ist. Denn sie ist der Meinung, dass ein Blutopfer dieser ihr zum ewigen Leben verhelfen kann. Moraq tötet die Wächter und treibt ein Mädchen aus der Gruppe, um es einfacher zu haben. Aus dem Bauch heraus entscheidet sich Parzival dem Mädchen zu helfen. Da Baumelbinnen keinen Namen haben, nennt er sie Maya. Von nun an beginnt ihre gemeinsame erlebnisreiche Reise. Denn um Moraq wirklich zu entkommen, und vielleicht ihre eigentliche Gestalt wieder zu bekommen, muss Maya in die eigentliche Heimat der Elben, nach Num Thair.
Die Geschichte um Parzival und Maya ist so fantastisch und erlebnisreich, dass ich wirklich glücklich bin, dieses Buch bekommen zu haben. Es ist eigentlich ein Hochgenuss der Fantasy. Wenn ... wenn da nicht der Schreibstil wäre. Manche Sätze sind so lang, dass man sie mehrfach lesen muss, um alles aufzunehmen. Besonders diese sind dann auch überladen mit Informationen, dass einem der Kopf schwirrt. Andere hingegen ziehen sich leider wie Kaugummi. So dass man manchmal froh ist, das Buch aus der Hand legen zu dürfen.
Während das Buch von einigen Händlern für die Altersgruppe von 8-10 empfohlen wird, ist es vom Verlag eher für die Altersgruppe ab 12 gedacht. Meine eigene Einschätzung ist, dass die jungen Leser entweder doch noch ein wenig älter sein sollten oder sie sollten zumindest Buchjunkies sein, um dieses Buch genießen zu können. Ich vergebe 4 Sterne.
Tanja Stoffels (Gastrezension)

Themen: Fantasy