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Mehr als du denkst

Zehn Menschen, die ihre Bestimmung fanden

Prinz, Alois

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2009

Verlag: Gabriel

Empfohlen ab: 14 Jahre

ISBN: 9783522301619

Inhalt

Teresa von Avila bezeichnet es als "Lockruf", Dorothee Sölle als "Hunger" - beide Begriffe beschreiben die Sehnsucht, die Menschen vorwärtstreibt, eine innere Stimme, der man folgt. Doch wie kommt es, dass sich Menschen überhaupt auf die Suche machen, sich nicht mehr zufrieden geben wollen mit der bestehenden Situation?
Alois Prinz spürt in seinem neuen Buch diese "Bruchstellen" auf, versucht zu ergründen, warum das Leben der Porträtierten eine derart radikale Wende nahm. Wie wird aus dem Skeptiker Augustinus einer der großen Lehrer der Christenheit? Aus dem Kriegshelden Franziskus ein Ordensgründer? Was muss passieren, dass sich eine überzeugte Atheistin wie Edith Stein taufen lässt? Wie begründet die Theologin Dorothee Sölle ihr politisches Engagement?
Entstanden sind berührende Lebensgeschichten von Menschen, die an ihre Grenzen kamen – aus ganz unterschiedlichen Gründen. Aber auch von Menschen, die alle auf ihre Weise erlebt haben, dass etwas gänzlich Neues ins Spiel kam. "Wer die Wahrheit sucht, der sucht Gott, ob es ihm klar ist oder nicht", so fasst es Edith Stein zusammen.

Lebensgeschichten von:

  • Aurelius Augustinus
  • Franz von Assisi
  • Teresa von Avila
  • Martin Luther
  • Jesus von Nazareth
  • Blaise Pascal
  • Dorothee Sölle
  • Edith Stein
  • Elisabeth von Thüringen
  • Simone Weil

Bewertung

Um es vorab gleich mal klarzustellen: Ich kann zum Inhalt dieses Buches nichts Konkretes sagen, da das Ganze ziemlich komplex und philosophisch ist und man es schlecht in wenigen Worten zusammenfassen kann. Was ich aber sagen kann ist, dass es um 10 Menschen geht, die den Ausbruch aus den gesellschaftlichen Normen gewagt haben und sich auf die Suche nach ihrem inneren Selbst, der Wahrheit, gemacht haben: Jesus, Augustinus, Francesco, Elisabeth von Thüringen, Teresa von Avila, Martin Luther, Blaise Pascal, Edith Stein, Simone Weil und Dorothee Sölle. Das Buch erscheint einem zunächst erst einmal total spießig, religiös und langweilig und mir ging es dabei genauso. Fast hätte ich sogar nach den ersten Kapiteln schon aufgehört zu lesen, ABER: wenn man einmal in das Thema hineingefunden hat, ist es superspannend. Man fühlt sich selber dazu aufgefordert hin und wieder in sich hinein zuhorchen und herauszufinden, wer man ist und wo im Leben man steht. Da man das in der Pubertät oft sowieso tut, kann einem das Buch sehr gut dabei helfen und dazu ermuntern nicht aufzugeben oder zu verzweifeln, wenn man mal wieder völlig fern von sich selber steht. Ich vergebe 5 Sterne.
Julia Gurol (14 Jahre) - Kinder-Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Glaube & Religion