Jugendbücher  >  Aus dem Leben
Mein bester letzter Sommer von Freytag, Anne, Jugendbücher, Aus dem Leben, Krankheit, Liebe

Mein bester letzter Sommer

Freytag, Anne

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2016

Verlag: Heyne

Empfohlen ab: 14 Jahre

ISBN: 9783453270121

Inhalt

Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind …

Bewertung

Ihr ganzes Leben lang hat Tessa immer auf alles gewartet und alles durchplant, denn sie dachte sie hätte noch Zeit. Aber jetzt hat sie keine Zeit mehr, da sie schon sehr bald sterben wird. Sie ist fassungslos, wütend und hockt nur noch auf ihrem Zimmer und macht nichts mehr. Dann aber trifft sie Oskar - und verliebt sich sofort. Oskar kann hinter ihre Fassade gucken und hat keine Angst vor ihrem Geheimnis. Er überrascht Tessa und schenkt ihr einen letzten Sommer voller Abenteuer und wunderschöner Momente mit einem großartigen Plan. Und in diesem letztem Sommer spielt die Zeit keine große Rolle.

 

Mir hat das Buch total gut gefallen und ich musste auch ein bisschen weinen. Ich finde die Autorin hat sehr gut geschildert, wie hart es ist, wenn man weiß, dass man nur noch wenige Monate zum Leben hat und wie sauer man auf alle ist. Aber sie zeigt auch, dass man sein Leben leben muss, egal wie kurz oder lang es ist und ich finde, dass das eine tolle Moral ist.

Die einzelnen Gefühle, von Wut über Verzweiflung bis hin zu Angst, stellt sie, meiner Meinung nach, sehr gut dar und auch wie es dann ist, wenn Tessa Oskar trifft, wie sie sich in ihn verliebt und die Zeit mit ihm.

[Achtung SPOILER!] Am traurigsten finde ich, als Tessa dann wirklich stirbt, weil ich die ganze Zeit über die Hoffnung hatte, dass sie doch noch überlebt. Ich finde bei dieser Szene hat die Autorin auch gut beschrieben, wie es für die Menschen ist, die weiterleben müssen und wie traurig und verzweifelt man in solch einer Situation ist. [Ende Spoiler]

 

Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, jedoch ist es sehr traurig und daher nur etwas für Leute die auch gerne traurige Geschichten aus dem Leben lesen.

 

Emily Andresen (14) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

 

Themen: Krankheit, Liebe