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Nennt mich nicht Ismael! von Bauer, Michael Gerard, Kinderbücher, Kinderliteratur, Humor

Nennt mich nicht Ismael!

Bauer, Michael Gerard

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2008

Verlag: Hanser

Empfohlen ab: 10 Jahre

ISBN: 9783446230378

Inhalt

Die Deutschlandfunk-Bestenliste März 2008

Hausaufgaben, Mobbing, Liebeskummer - mal abgesehen von diesen üblichen Schulproblemen trifft Ismael ein besonderes Schicksal: Sein Vorname macht ihn zum Gespött der Mitschüler. Zu allem Übel kann sein Vater nicht oft genug betonen, wie ihn die Lektüre von Moby Dick auf diesen Namen gebracht hat. Ismaels Reaktion: Abtauchen! Das ändert sich, als James Scobie in die Klasse kommt. Er hat seine ganz eigene Waffe gegen Klassenrowdys: die Sprache. James gründet einen Debattierclub. Auch Ismael soll mitmachen. Doch der hat panische Angst. Wären da nicht seine Debattier-Kollegen, würde das vermutlich auch so bleiben. Mit Hilfe ihres Einsatzes steht Ismaels verbalem Aufstand bald aber nichts mehr im Wege. Und die Tür für ein Gespräch mit der bezaubernden Kelly Faulkner ist so offen wie nie ...

Bewertung

Der Junge Ismael leidet schrecklich unter seinem Namen. In der Schule wird er ständig geärgert. Besonders von Barry Bagsley und seinen Rowdyfreunden. Und wer ist alles Schuld: Die Eltern! Nur weil sich sein erstes Baby Gebrabbel angehört hat wie "Nennt mich Ismael." Und weil seine Eltern Moby Dick lieben, sind sie diesem Wunsch nachgegangen. Ismael hat schreckliche Probleme mit den Rowdys. Bis der Junge James Scobie in die Klasse kommt. Er sieht aus wie ein totaler Streber, aber er hat vor nichts Angst. Noch nicht mal vor solchen gemeinen Jungen wie Barry Bagsley. Und wenn er geärgert wird, dann wehrt er sich. Nein, nicht mit Schlägen, sondern mit seiner Sprache. Er verfügt nämlich über ein großes Vokabular und setzt es so schlau ein, dass er damit alle in die Flucht schlägt. Deshalb gründet James einen Debattierclub, bei dem auch Ismael mitmacht. Erstmal soll er nur schreiben. Doch als einer aus dem Club ausfällt, muss auch Ismael ran. Klasse für Einen, der Angst hat vor einer großen Menge zu reden. Doch er muss es lernen, nicht nur für den Club, sondern auch für dass Mädchen Kelly Faulkner ...
Das Buch ist echt zum Totlachen, ein Gag nach dem anderen. Außerdem hat Michael Gerard Bauer so einen Sprachwitz benutzt, dass man dieses Buch einfach nicht weglegen kann. Wirklich, alle die diese Bewertung lesen, müssen sich dieses Buch unbedingt holen. Ich würde ja zu gern sieben Sterne vergeben, aber weil es nur fünf Sterne gibt bleibt es bei fünf Sternen.
Christopher Koßmann (12 Jahre) - Kinder-Redaktion Buecherkinder.de

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