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Numbers von Ward, Rachel, Jugendbücher, Krimi & Thriller, Spannung

Numbers

Den Tod im Blick

Ward, Rachel

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2010

Verlag: Chicken House

Empfohlen ab: 14 Jahre

ISBN: 9783551520074

Inhalt

Augen, so heißt es, sind das Fenster zur Seele. Doch wenn Jem in fremde Augen blickt, sieht sie eine Zahl. Und die ist unauslöschlich. Denn die Zahl ist ein Datum. Der Tag, an dem ihr Gegenüber sterben wird. Diese Gewissheit hat Jem seit dem Tod ihrer Mutter. Deshalb meidet sie Menschen. Ist am liebsten allein. Bis sie Spinne kennenlernt - und mit ihm das Leben. Jem ist glücklich, zum ersten Mal. Doch als die beiden zum Riesenrad, dem London Eye fahren, passiert es - um sie herum haben alle dieselbe Zahl. Jem weiß: Etwas Furchtbares wird passieren. Heute. Hier. Fluchtartig verlassen Spinne und sie das Gelände. Und lösen damit eine Kettenreaktion aus. Spinne und Jem werden zu Gejagten. Von der Polizei, den Medien, den Menschen. Und Spinnes Todestag rückt näher und näher ...

Bewertung

Wenn Jem Leuten in die Augen blickt, sieht sie eine Zahl. Das Todesdatum ihres Gegenübers. Jem empfindet das schon als Strafe, aber zu allem Überfluss ist sie in der Schule auch noch ein Außenseiter und hat es nicht leicht mit ihrer Pflegemutter.
Als sie eines Tages mit ihrem einzigen Freund Spinne Zeuge eines Anschlags wird, hauen die beiden Teenager von zu Hause ab, weil sie glauben, von der Polizei als Terroristen gejagt zu werden. Doch damit beginnt nicht nur ein Wettlauf gegen die Polizei, sondern auch gegen die Zeit, denn Jem kennt Spinnes Todesdatum und das ist nur noch wenige Tage entfernt.
Das Buch war bis zur letzten Seite interessant, jedoch nicht wirklich spannend. Ich hatte vom Lesen des Klappentextes mehr einen Thriller erwartet und das bietet dieses Buch nicht. Es erzählt mehr die Geschichte eines Teenagers, der mit seinem Freund von zu Hause abhaut und sich dann alleine durchschlägt.
An den Schreibstil muss man sich erst gewöhnen. Jem, die Ich-Erzählerin, redet sehr umgangssprachlich und spricht den Leser auch manchmal direkt an. Mich hat dieser Schreibstil etwas beim Lesen gestört, aber wenn man sich daran gewöhnt, passt er sehr gut zur Protagonistin und ihrem Umfeld.
Die Geschichte war an einigen Stellen etwas langatmig, sonst jedoch interessant und am Ende auch sehr dramatisch. Ich vergebe gute 3 Sterne und empfehle das Buch ab 14 Jahren.
Linda Bößing (17 Jahre) - Jugend-Redaktion Buecherkinder.de

Jem hat eine furchtbare Gabe: Wenn sie jemanden in die Augen sieht, erkennt sie dessen Todestag. Diese Fähigkeit wurde ihr beim Tod ihrer Mutter zum ersten mal richtig bewusst. Seitdem lebt sie bei ihrer Pflegemutter Karen und versucht anderen Menschen möglichst auszuweichen. Doch dann lernt sie Spinne kennen, der Erste, den sie als Freund bezeichnen kann. Gemeinsam besuchen sie das "London Eye", wo Jem plötzlich bei jedem der Umstehenden den gleichen Sterbetag wahrnimmt: Nämlich heute. Sie erkennt, dass etwas Schlimmes passieren wird und überredet Spinne zu fliehen. Sekunden später geht das Riesenrad in die Luft. Doch nun gelten sie als Verdächtige: Sie wurden beim Weglaufen gesehen.
Dieser Roman, mit einer etwas anderen Thematik, als übliche Jugendbücher, hat mir gut gefallen. Zu bemängeln habe ich, dass es zwar schön zu lesen und auch nicht langweilig war, aber es keine richtigen, spannenden Höhepunkte gab. Das Buch empfehle ich jedem ab 13 Jahren, den dieses Thema interessiert und der nicht den Anspruch auf totale Spannung hat. Ich vergebe gute 3 Sterne.
Matthias Kreuzer (14 Jahre) - Jugend-Redaktion Buecherkinder.de



Die 15-jährige Jem lebt mit ihrer Pflegemutter Karen in London. Eine scheinbar ganz normale Familie. Doch Jem ist nicht normal, denn: Seit ihrer Geburt sieht sie Zahlen, wenn sie jemandem in die Augen schaut. Und seit ihre Mutter an einer Überdosis Heroin gestorben ist, weiß Jem, was diese Zahlen bedeuten: Das Todesdatum ihres Gegenübers. Jem vermeidet seit diesem Vorfall jeglichen menschlichen Kontakt und zieht sich vollkommen zurück. Bis sie Spinne kennenlernt. Als die beiden eines Tages am London Eye sind und Jem verschiedene Leute sieht, die dieselbe Zahl haben, weiß sie, dass heute etwas Schreckliches geschehen wird. Die beiden rennen weg. Es gibt ein Attentat auf das London Eye und die beiden werden verdächtigt, die Attentäter zu sein. Sie fliehen- und machen sich auf eine abenteuerliche Reise. Doch die Uhr tickt für Spinne ...
Es gibt 40 Kapitel, die Schrift ist aber ziemlich klein, deswegen würde ich es ab 13 Jahren empfehlen. Das Cover hat mir persönlich nicht so gefallen, ich fand es ein bisschen langweilig.
Die Autorin dieses Buches hatte eine wirklich interessante Idee. Nur leider hat sie diese Idee schlecht umgesetzt. Was mich vor allem gestört hat, war der schreckliche Slang. ich meine, klar, so etwas erwartet man ja, aber irgendwie fand ich es ... unpassend. Auch die Geschichte ist irgendwie unlogisch. Warum läuft Jem eigentlich weg? Vor was? Sie hat doch nichts zu verbergen. Trotz der kleinen Unstimmigkeiten war das Buch spannend zu lesen, es war sehr flüssig geschrieben. Jedoch konnte ich mich mit Jem aber überhaupt nicht identifizieren. Ach, wenn sich die Geschichte bloß anders entwickelt hätte! Denn so war es alles in allem nur ein mittelmäßiges Buch. Schade. Ich vergebe 3 Sterne.
Franziska Schulz (13 Jahre) - Jugend-Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Spannung