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Pandämonium von Prentice, Andrew / Weil, Jonathan, Jugendbücher, Abenteuer, Fantasy

Pandämonium

Die schwarzen Künste, Bd. 1

Prentice, Andrew , Weil, Jonathan

Übersetzung: Höfker, Ursula

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2013

Verlag: cbj

Empfohlen ab: 12 Jahre

ISBN: 9783570136027

Inhalt

London, 1592. Als der Taschendieb Jack einem geheimnisvollen Fremden die Geldbörse stiehlt, gerät er in ein Abenteuer, das er niemals für möglich gehalten hätte. Plötzlich sieht er überall Dämonen. Tödliche Magie breitet sich in der Stadt aus und grausige Morde haben Hexenjäger auf den Plan gerufen. Der eifrigste unter ihnen, Nicholas Webb, ruft dazu auf, die Stadt von Dämonen zu befreien. Doch er spielt ein falsches Spiel. Und Jack hat ein ganz persönliches Motiv, ihn zu hassen: Webb hat seine Mutter umgebracht. Jack hat ihm Rache geschworen. Zusammen mit der Gaunerprinzessin Beth Sharkwell, dem zwielichtigen Spion Kit Morely und einem irrwitzigen Dämon nimmt er den Kampf auf gegen Webb, der über mehr Kräfte verfügt, als es scheint …

Bewertung

Jack ist ein gewöhnlicher Taschendieb. Doch eines Tages stiehlt er mehr als nur eine Geldbörse. Ein eigenartiges Pulver gerät in sein Auge und plötzlich verändert sich Jacks Welt komplett. Er sieht sie, die Dämonen und Teufel, die London bevölkern. Gleichzeitig fangen die Intrigen um böse Magie an. Nicholas Webb, der Mörder seiner Mutter, ist ein Meister darin, zu manipulieren und zu tricksen. Er verfolgt einen Plan: Mit Hilfe der Teufel und Dämonen will er die Stadt beherrschen und es scheint ihm zu gelingen. Um dies zu verhindern, begibt sich Jack in eine zwielichte Welt voller Kräfte, die sein Vorstellungsvermögen übersteigen ...
Das Cover deutet direkt darauf hin, dass es sich beim „Pandämonium“ um Fantasie handelt und es passt perfekt zum Inhalt. Die Sprache ist an vielen Stellen sehr umgangssprachlich und recht einfach gehalten, was ich sehr passend fand, da es sich um einen Taschendieb in 1592 handelt und ich mir vorstellen könnte, dass die Leute damals so redeten. Es gab aber auch einige Stellen, die ich mehrmals lesen musste, um sie ihren Sinn zu verstehen.
Mir hat das Buch sehr gefallen, weil es etwas ganz Neues ist. Ich brauchte einige Zeit, um mich einzulesen und den Inhalt zu verstehen, aber danach fand ich das Buch sehr spannend, nicht auf eine klassische Weise, sondern weil ich zusammen mit Jack die Welt der Teufel und Dämonen erforschen wollte. Ich fand es toll, wie die Autoren eine neue Realität erschaffen haben, der ich auch glaube und die realistisch scheint. Zudem fand ich die Hauptfigur Jack sehr sympathisch. Er wird nicht als unfehlbarer Held dargestellt, sondern als ein Junge, der Gefühle hat wie jeder normale Mensch und der einfach nur versucht, das Richtige zu tun in einer Welt, in der das Böse dominiert. Auch die Freunde von Jack sind liebenswert und als Leser habe ich mich sofort mit ihnen identifiziert und mitgefühlt. Ich würde das Buch Lesern ab etwa 13 oder 14 empfehlen, da es doch recht komplex ist.
Das Buch „Pändamonium“ ist definitiv sehr unterhaltsam und fesselnd. Die Autoren nehmen den Leser mit auf eine Reise in eine unbekannte Welt. Daher vergebe ich 4 Sterne.
Lidan Chai (16) :: Jugend-Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Fantasy