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Pandemonium von Oliver, Lauren, Jugendbücher, Liebe, Dystopie

Pandemonium

Band 2

Oliver, Lauren

Übersetzung: Diestelmeier, Katharina

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2012

Verlag: Carlsen

Empfohlen ab: 14 Jahre

ISBN: 9783551582843

Inhalt

Die angepasste Lena von früher gibt es nicht mehr. Das Mädchen, das glaubte, was man ihm sagte, und sich gegen die Liebe heilen lassen wollte. Dieses alte Ich hat Lena zurückgelassen auf der anderen Seite des Zauns, über den sie mit Alex geflohen ist. Hier, in der Wildnis, schließt sie sich dem Widerstand an. Ein Auftrag führt sie erneut in die Stadt. Und tief in ihrem Innern gibt sie die Hoffnung nicht auf, dass Alex doch noch am Leben ist. Sie muss ihn finden. Denn in ihrem Herzen lodert immer noch die Liebe.

Bewertung

DAMALS. Lena hat die Flucht in die Wildnis geschafft - doch jetzt ist sie ganz allein, ohne Alex und findet sich auf einmal in einer völlig neuen Welt wieder, in der sie aber auch schnell einen Platz findet und zusammen mit anderen "Invaliden" täglich um das Überleben kämpfen muss - bis es zu einem Ereignis kommt, mit dem niemand gerechnet hätten - die "Geheilten" versuchen sie auszulöschen und nun muss sich Lena entscheiden, auf welcher Seite sie kämpfen will.
JETZT. Lena ist in die geheilte Gesellschaft als Spionin abgetaucht und wird entführt. Sie ist mit einem Jungen, Vorsitzenden der VDFA, der Organisation, die dafür sorgt, dass die Infizierten getötet werden, eingeschlossen und kommt ihm immer näher. Doch das bringt einige Gefahren mit sich, deren sich Lena schon bald bewusst wird, als die Situation außer Kontrolle gerät.
"Was für eine Fortsetzung" , sage ich an dieser Stelle. Das Buch hat wirklich einige Überraschungen und Wendepunkte gebracht, die man nie vermutet hätte. Der Schreibstil war wie gewohnt bei Lauren Oliver sehr gut und auch etwas melancholisch, was Büchern meiner Meinung nach aber auch immer das gewisse Etwas verpasst. Die Spannung ist der einzige Kritikpunkt, den ich anbringen möchte: Am Anfang hat sich die Geschichte ziemlich in die Länge gezogen, die Kapitel waren teilweise fast 50 Seiten lang und wenn es gerade spannend wurde im "damals" wurde unterbrochen und in das "Jetzt" gewechselt, denn das war eigentlich immer das Ablaufschema. Erst kam ein Kapitel mit der Geschichte von dem Damals und dann von der Jetzigen Situation. Sonst hat mir das Buch sehr gut gefallen, da es alle Gefühle und die restliche Spannung gut transportiert hat und ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht!
Die Covergestaltung und die verwendeten Farben gefallen mir besser als auf dem letzten Cover. Das Konzept ist das gleiche geblieben und ist wieder sehr einfallsreich gestaltet worden. Ich gebe 4 Sterne.
Julia Zamaitat (15) :: Jugend-Redaktion Buecherkinder.de



Lenas Flucht ist geglückt, doch sie hat es nur schwer verletzt über den Zaun geschafft. Während sie verzweifelt versucht sich in Sicherheit zu bringen, muss sie ihren Freund Alex angeschossen hinter dem Zaun zurücklassen. Nur knapp entkommt sie dem Tod und wird von frei lebenden Menschen gesund gepflegt. Die Hoffnung, dass Alex noch lebt, sorgt dafür, dass Lenas Überlebenswille langsam wiederauflebt und sie beschließt, gegen das System zu kämpfen.
Endlich ist die Fortsetzung von Delirium erschienen und ich war gleich wieder mittendrin in der spannenden Welt von Lena und Alex. Lauren Oliver schreibt sehr real und gefühlvoll, so dass ich das Buch einfach nicht zur Seite legen konnte. In "Pandemonium" erzählt die Autorin die Geschichte immer abwechselnd im „damals“ und im „jetzt“ . „Damals“ beschreibt die Zeit direkt nach Lenas Flucht in die Wildnis und „jetzt“ ihre Zeit als Widerstandskämpferin in New York. In der Wildnis muss Lena erkennen, dass auch das Leben in Freiheit nicht einfach ist und in dieser Zeit ist sie aufgrund des Verlusts von Alex unheimlich traurig und deprimiert. Doch nach und nach erwacht ihr Kampfgeist wieder und sie schließt sich der Widerstandsbewegung an. Sie ist stärker geworden und versucht trotz ihrer Trauer ihre Ziele zu verfolgen. Dabei lernt sie Julian kennen, der nach einiger Zeit ihre Gefühlswelt durcheinanderbringt.
"Pandemonium" hat 350 Seiten und ich fand den Roman total spannend. Die Gefühle von Lena werden sehr anschaulich beschrieben und vermitteln einem den Eindruck, gemeinsam mit ihr zu leiden. Das Cover ist ähnlich gestaltet wie beim Vorgängerband, doch jetzt ist es statt mit "Liebe" überall mit "Kampf" beschrieben, was sehr passend zum Inhalt ist. Das Ende des Buches ist überraschend und offen, so dass ich den dritten Band jetzt kaum noch erwarten kann. Ich vergebe 5 Sterne.
Hannah (12) :: Jugend-Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Dystopie