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Panthersommernächte von Belitz, Bettina, Jugendbücher, Abenteuer, Abenteuer, Liebe, Magie

Panthersommernächte

Belitz, Bettina

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2016

Verlag: Loewe

Empfohlen ab: 12 Jahre

ISBN: 9783785577691

Inhalt

Unter Ninas Bett liegt ein schwarzer Panther. Eine lebendige, wilde Raubkatze, die urplötzlich in der Kleinstadt aufgetaucht ist und die Bürger in Angst und Schrecken versetzt. Während draußen schon der Schützenverein zur Jagd auf „die Bestie“ bläst, ist es Nina gelungen, Kontakt zu dem Tier aufzunehmen. Sie spürt den geheimnisvollen Zauber des Panthers, der sich sogar von ihr berühren lässt. Aber ein Panther ist kein Schmusekätzchen. Er braucht Freiheit und vor allem täglich jede Menge frisches Futter. Hilfe bekommt Nina von ihrem Klassenkameraden Lionel. Ausgerechnet, denn Lionels Vater ist der Anführer der Panther-Jagdgesellschaft.

Bewertung

Ich habe das Buch Panthersommernächte von Bettina Belitz gelesen, von der ich bereits die Splitterherz-Trilogie kenne.

Das Buch hat ein sehr geschmackvoll gestaltetes Cover. Der Titel des Buches ist dreifarbig gedruckt. Oben ist ein liegender Panther vor dem Vollmond dargestellt. Der Klappentext, in gelb gehalten, macht neugierig auf das Buch.

Das Buch besteht aus einzelnen Kapiteln, die jeweils einen eigenen Titel tragen. Es hat 400 Seiten und in der Ich-Erzählweise geschrieben, aus Sichtweise der Hauptprotagonistin Nina.

 

Die 14-jährige Nina steht mit beiden Beinen im Leben, ist selbstbewusst und durchsetzungsstark. Sie ist eine typische 14-Jährige: ein bisschen naiv, mal zickig, will nicht auf Erwachsene hören und macht Fehler. Nina wohnt in der Kleinstadt Bornhausen und ist Chefin der Schülerzeitung und Vertrauensschülerin. In ihrer Freizeit macht sie Eiskunstlaufen.

Sie ist der Meinung, dass sie alles im Griff hat. Bis ihr ein Fehler mit einem Zeitungsartikel passiert und alle ihre Freunde nichts mehr mit ihr zutun haben wollen. In dem Zeitungsartikel ist auch noch ein peinliches Bild eines ihrer Lehrer zu sehen. Plötzlich steht sie ganz allein da.

Dann taucht plötzlich ein Panther auf. Es ist als wenn ein magisches Band zwischen Nina und dem Panther besteht. Auf der anderen Seite entwickelt sich eine Beziehung zu Lionel Schöter. Der ist der Sohn des Wurstfabrikanten. Nach und nach knistert es zwischen den Beiden. Sympathisch war beim Lesen auch Ninas Mutter, die eine richtige Pferdenärrin ist.

 

Ich gebe dem Buch die volle Sternezahl. Das Buch würde ich für Leser ab 12 Jahren empfehlen. Ich konnte mich bein Lesen gut in die Hauptperson hineinversetzen. Dies macht sie sympathisch für den Leser. An einigen Stellen wünscht man sich, man wäre die Hauptperson. Man kann an manchen Stellen lachen, aber die meiste Zeit ist man gefangen in der Geschichte, die spannend und magisch zugleich ist.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, sodass sich das Buch ohne Schwierigkeiten lesen lässt. Man ist ab der ersten Seite mittendrin im Geschehen. Aber auch sonst unangenehme Themen werden im Buch angesprochen: Massentierhaltung und Fleischverzehr. Aber man hat nicht das Gefühl, dass man zur Rechenschaft gezogen wird, wenn man Fleisch ist. Es wird dazu angeregt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und bewusster Fleisch zu essen.

 

Emma Dressler (15) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Abenteuer, Liebe, Magie