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Piratenherz von Arold, Marliese, Jugendbücher, Aus dem Leben, Freundschaft, Liebe

Piratenherz

Arold, Marliese

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2015

Verlag: Planet Girl

Empfohlen ab: 12 Jahre

ISBN: 9783522504614

Inhalt

Neue Stadt, neue Freunde, neues Leben: Nach dem Tod der Mutter ist für Rebekka nichts mehr, wie es war. Auch an der neuen Schule fühlt sie sich fehl am Platz, bis sie den geheimnisvollen Juri kennenlernt. Rebekka ist fasziniert von seiner ruhigen, selbstsicheren Art. Doch nach ihrem ersten Kuss ist er wie vom Erdboden verschluckt. Als sie bei einem Ausflug unglücklich ins Wasser fällt und zu ertrinken droht, ist Juri überraschenderweise zur Stelle. Dass er danach wieder spurlos verschwindet, kann Rebekka nicht verstehen. Sie beschließt, seinem merkwürdigen Verhalten auf den Grund zu gehen und kommt einem uralten Geheimnis auf die Spur …

Bewertung

 Piraten? Dunkles Geheimnis? Klingt gut - dachte ich zumindest. Leider sah das nach dem Lesen etwas anders auch...

Das Cover hat mich sehr angesprochen. Zum Einen ist blau meine Lieblingsfarbe, zum Anderen ist dieses Cover mit den Tupfen mal etwas Anderes. Außerdem fand ich die Farbverläufe toll. Nach dem Zusammenhang mit dem Buch habe ich lange gesucht, leider erfolglos. 

Den Titel hingegen fand ich gut gewählt. Er macht auf das Buch neugierig, verrät aber nichts über den Inhalt. Zudem passt er, meiner Meinung nach, gut zum Inhalt.

Diesen fand ich vom Klappentext her interessant. Zu Piraten habe ich bisher noch nicht viel gelesen, an sich finde ich das Thema aber ansprechend, nur haben mich bisher dazu keine Bücher interessiert. Dieses schon, weswegen ich sehr darauf gespannt war, es zu lesen. 

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive, aus der Sicht von Rebekka, geschrieben.

Rebekka Eckershausen ist zu Beginn des Buches 15, später wird sie aber 16. Ursprünglich lebte sie in Bayern, abr nach dem Tod ihrer Mutter zieht sie mit ihrem Vater und ihrem 7-jährigen Bruder Simon zu ihrer Großmutter Cäcilie nach Hamburg. Ihre Großmutter besitzt eine Reederei, mit welcher sie reich wurde.

Rebekka bringt ihrer Großmutter Hass entgegen, da sie der Meinung ist, dass diese sie hasst.

In meinen Augen war sie zwar öfter unfreundlich, oftmals aber auch um Rebekka bemüht. Diese sieht das aber nicht und benimmt sich deswegen oft ihrer Großmutter gegenüber wie ein kleines Kind.

Auch ihre Liebe zu Juri beziehungsweise Juris Liebe zu ihr habe ich der Autorin nicht wirklich abgenommen. 

 Juri war teilweise ein totaler Mistkerl, im nächsten Moment hat er Bekka aber gesagt, wie sehr er sie doch liebt. 

Bekka wiederum sagt sich immer wieder, dass sie ihm egal ist und sie ihn ignorieren wird, doch sobald er wieder bei ihr ankommt, ist das alles vergessen, nur, dass es danach wieder von vorne losgeht.

 

Auch sonst konnte das Buch für mich keine Emotionen übermitteln. Für mich war es einfach Wort für Wort aneinandergereit. Es hat in meinem Kopf keine Bilder gezaubert und hat mich nichts fühlen lassen.

Das war auch einer der Gründe, warum ich mich in die Hauptperson nicht hineinversetzen konnte und sie mir sehr unsympathisch war.

Auch das Ende fand ich nicht gut, da es ziemlich offen war und irgendwie vieles zwischen Juri und Bekka ungeklärt blieb, was, meiner Meinung nach, hätte geklärt werden müssen.

Etwas, was mich persönlich sehr gestört hat, war, dass "wegen" des öftereren mit dem Dativ gebildet wurde. Das ist zwar inzwischen laut Duden korrekt, mich stört es aber enorm. Das ist aber nur eine perönliche Macke.

Alles in allem würde ich dieses Buch nicht weiterempfehlen, ich finde es nicht lohnenswert, es zu lesen und habe mich nur durchgequält.

 

Kim Antonia Just (14) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Freundschaft, Liebe