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Prinzessin Origami-Leia von Angleberger, Tom, Kinderbücher, Reihen & Serien, Humor

Prinzessin Origami-Leia

Rettung in Sicht!, Bd. 5

Angleberger, Tom

Übersetzung: Schmidt, Dietmar

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2015

Verlag: Baumhaus

Empfohlen ab: 10 Jahre

ISBN: 9783833903052

Inhalt

An der McQuarrie-Mittelschule geht der Kampf gegen LernSPASSTM unvermindert weiter! Doch Tommy und die anderen Origami-Helden schaffen es nicht alleine, der Dunklen Macht der Lernfortschrittstests und dem Wahnsinn des singenden Taschenrechners ein Ende zu bereiten. Sie brauchen eine starke Verbündete: Rektorin Rabbski. Aber wird die Rektorin dem Druck der Schulbehörde Widerstand leisten? Es gibt eine Rebellin, die fest daran glaubt. Ihr Codename: Prinzessin Origami-Leia. Heimlich entwendet sie vertrauliche Notizen und spielt sie Rabbski in die Hände! Wird sich die Rektorin nun dem Aufstand anschließen ‑ oder ist alles verloren

Bewertung

An der McQuarrie-Mittelschule geht der Kampf gegen den „Lernspaß“ unvermindert weiter. Dieses Programm soll den Schülern angeblich helfen, bei den bundesweiten Bildungstests besser abzuschneiden. Allerdings treiben darin ein singender Taschenrechner, ein tanzendes Wörterbuch und der rappende Professor „Lernspaß“ die Schüler eher in den Wahnsinn, als dass sie ihnen hilfreich sind.

Eine starke Verbündete wird benötigt: Rektorin Rabbski. Aber wird sie dem Druck der Schulbehörde wirklich Widerstand leisten können? Eine Rebellin glaubt fest an die Unterstützung der Rektorin. Codename: Prinzessin Origami-Leia. Sie entwendet heimlich vertrauliche Notizen, um sie Rabbski in die Hände zu spielen. Ob sich die Rektorin nun der Rebellion anschließt? Oder ist alles verloren?

 

Tom Angleberger sorgt mit seinem nunmehr sechsten Band der aufeinander aufbauenden Origami-Yoda-Reihe wieder für sehr lustige Momente. In der multiperspektivischen Erzählweise berichtet jeder der Origami-Rebellen in unterschiedlichen Schrifttypen von seinen Erlebnissen mit den Papier-Fingerpuppen aus dem Star-Wars-Universum und seinen Misserfolgen mit dem Lernspaß-Programm. Angereichert wird diese „Fallstudie“ durch Illustrationen im Comic-Stil.

Alle Kapitel zeigen, dass das digitale Programm verzichtbar ist und dass Team-Work mit Freunden nicht nur mehr Spaß macht, sondern – dank der Hilfe der Origami-Puppen – auch mehr bringt.

 

Bonus: Auch in diesem Buch findet man am Ende wieder Falz-Anleitungen zu den Papierpüppchen, um die es vorwiegend geht. „Origami-Leia“ wäre meiner Meinung nach ein guter Abschlussband für die erfolgreiche Serie. Das sieht Tom Angleberger offenbar anders – am Ende des Buches erahnt man, dass ihm durchaus noch ein nächster Band im Sinn ist. Die ein oder andere Fortsetzung würde ich trotzdem gern noch lesen. Aber sobald die Reihe zweistellig wird, würde sie zu einer Massenproduktion ausarten, die an Attraktivität verlieren könnte.

 

Ich gebe dem Buch 4 Sterne, weil es sehr spaßig ist, die originelle Ursprungs-Idee sich aber langsam abnutzt.

 

Raphael Mergehenn (12) :: Kinder- und Jugendbuchredaktion Buecherkinder.de

Themen: Humor