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Russian Roulette von Horowitz, Anthony, Jugendbücher, Abenteuer, Spannung

Russian Roulette

Horowitz, Anthony

Übersetzung: Ströle, Wolfram

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2014

Verlag: Ravensburger

Empfohlen ab: 12 Jahre

ISBN: 9783473401130

Inhalt

Erscheint im Juli

Er ist ein genialer Killer. Und sein Auftrag lautet: Töte Alex Rider. Mit seinen vierzehn Jahren ist Alex der jüngste Geheimagent der Welt und sicher kein leichter Gegner. Als Yassen in diesem Alter war, verlor er alles, was er hatte: seine Eltern, sein Dorf, seine Träume. Er landete in einer Welt voller Verbrecher und ließ sich zu ihrer tödlichsten Waffe ausbilden. Doch niemand kennt Yassens ganze Vergangenheit, seine unfassbare Geschichte.

„Russian Roulette“ gibt Fans spannende Hintergrundinfos zu den Alex Rider Fällen und erzählt aus einer neuen Perspektive!

Bewertung

Hier erzählt uns Yassen Gregorovich, der russische Killer, von seinem Leben, in Form eines Tagebuches, dass er selber wieder liest: Wir erfahren von seinem Dorf, was vom russischen Militär zerstört worden war, von seinem Leben als Straßenjunge, sein Leben in Gefangenschaft und seiner Ausbildung bei Scorpia, der Verbrecherorganisation aus dem Alex Rider-Universum. Das Buch in seinem vollen Umfang versteht man nur, wenn man die Alex Rider-Bücher gelesen hat, zumindestens bis zum fünften Buch, da in diesem Buch hier nur die Figur und die Hintergründe von Yassen erläutert werden, ohne Vorwissen ist man doch sehr am rätseln, wie das alles zusammenhängt.

 

Der Roman ist von Anfang an spannend, da erst wenige Informationen über die Person, mit der der Roman beginnt, da sind, aber auch das Verhalten der Person recht ungewöhnlich ist. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen.

Das Packende an der Geschichte ist, dass man durch den Ich-Erzähler sehr nah an das Geschehen rankommt und die Gefühle sehr gut nachvollziehen kann, durch die Gedankengänge von Yassen ist man extrem in die Geschichte eingebunden, da die Gedanken alles nochmal auf eine intensivere Ebene heben, außerdem sind auch hier die Figuren gut beschrieben, wie in den Alex Rider-Romanen: Schleichend, nur Stückweise erfährt man etwas über die Charaktere, aber dadurch befasst man sich mit den Personen.

 

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und empfehle es allen, die auch die Alex Rider-Romane gelesen haben und die Erzählweise und die Recherche (Anthony Horowitz achtet auf den Wahrheitsgehalt seiner Geschichten und recherchiert genau) lieben, unbedingt weiter. Ich vergebe 5 Sterne. Viel Spaß beim Lesen!


David Müller (16) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Spannung