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So kalt wie Eis, so klar wie Glas von Schlick, Oliver, Jugendbücher, Abenteuer, Abenteuer, Fantasy

So kalt wie Eis, so klar wie Glas

Schlick, Oliver

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2015

Verlag: Ueberreuter

Empfohlen ab: 14 Jahre

ISBN: 9783764170431

Inhalt

Erscheint im August

 

Die achtzehnjährige Cora kommt nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter nach Rockenfeld, wo ihr Großvater Jacob Dorneyser lebt. In dem Dorf werden nach alter Handwerkskunst Schneekugeln hergestellt, eine Tradition, die Coras Urahn Ende des 16. Jahrhunderts begründete. Der Legende nach soll ihm vom Teufel höchstpersönlich die erste Kugel geschenkt worden sein. Fasziniert von der Kunst, kleine Welten unter Glas zu schaffen, bittet Cora ihren Großvater darum, sie auszubilden. Doch schon nach kürzester Zeit geschehen die seltsamsten Dinge. Da ist zum einen der gutaussehende, geheimnisumwitterte Niklas mit den stechend blauen Augen, zu dem sich Cora unwillkürlich hingezogen fühlt und dessen Besuche bei Jacob sie niemandem gegenüber erwähnen soll. Nachts beobachtet Cora Lichter im Wald und Schneeflocken fügen sich wie von Geisterhand vor ihren Augen zu warnenden Worten zusammen. In Cora wächst die Überzeugung, dass an der alten Legende ein Fünkchen Wahrheit haften muss. Was hat es mit der rätselhaften, ersten je geschaffenen Schneekugel auf sich?

Bewertung

 Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter lernt die achtzehnjährige Cora ihren totgeglaubten Großvater Jacob kennen. Zu ihm zieht sie dann auch, um ihren Abschluss zu machen. In ihrem neuen Zuhause, Dorf Rockenfeld, werden nach langer Tradition Schneekugeln hergestellt. Um den Erfinder der Schneekugel, Coras Urahn, ranken sich viele Legenden. Anscheinend soll der Teufel persönlich ihm die erste Schneekugel geschenkt haben.

Cora ist fasziniert von der Kunst, diese kleinen Welten im Glas zu schaffen, und bittet ihren Großvater, sie auszubilden. Doch schon bald geschehen seltsame Dinge. Cora beobachtet nachts blaue Lichter im nahen Wald und Schneeflocken fügen sich vor ihren Augen zu Wörtern zusammen. Dann gibt es natürlich auch noch diesen gutaussehenden Niklas mit den stechenden blauen Augen, zu dem Cora sich hingezogen fühlt und von dessen Besuchen bei Jacob sie niemandem erzählen darf. Hat diese alte Legende etwa doch ein Fünkchen Warheit inne?

 

Ich finde die Geschichte sehr gut, da sie meiner Meinung nach spannend geschrieben wurde und ich dann gar nicht mehr aufhören konnte, weiterzulesen. Der Anfang setzt mitten ins Geschehen ein, was das Ganze auch nochmal spannender macht.

Die kleine Liebesgeschichte, die es in dem Buch gibt, spielt eher nur am Rande und lässt den Fokus auf den Schneekugeln. Ich finde es toll, wie der Autor die Schneekugeln darstellt, als ob jede Kugel in einer eigenen Welt spiele und dass es nicht einfach maschinengefertigte Accessoires sind. Mir gefällt außerdem das Ende. Es ist nicht so offen und schließt eigentlich alle Probleme und Fragen ab, die es im Buch gab. Ich finde es toll, wenn es einen Epilog gibt, der sagt, was die Figuren dann machen, weil dann für mich klar ist, dass sie sozusagen "weiterleben".

 

Ich empfehle das Buch jedem, der gerne Action und Grusel liest, aber auch Fantasy mag, da das Buch sehr fantastisch ist.

 

Emily Andresen (13) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Abenteuer, Fantasy