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So riecht Glück von Cirici, David, Kinderbücher, Kinderliteratur, Freundschaft

So riecht Glück

Cirici, David

Übersetzung: Bachhausen, Ursula

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2014

Verlag: Dressler

Empfohlen ab: 9 Jahre

ISBN: 9783791527482

Inhalt

Während eines Bombenhagels verliert Hund Locke sein Zuhause und die Menschen, die er liebt. Um zu überleben, muss er fliehen und dramatische Zeiten als Streuner, Zirkus- und Wachhund durchmachen. Doch Locke glaubt fest an ein Wiedersehen mit »seinen Menschen«, besonders den Kindern Janinka und Mirek. Voller Hoffnung und unermüdlich macht er sich in der in Schutt und Asche liegenden Stadt auf die Suche nach den beiden.

Bewertung

In diesem Buch kommt ein Hund vor, der Locke heißt und glücklich bei den Kindern Janinka und Mirek lebt. Das einzige, was der Familie nicht gefällt, ist, dass Krieg herrscht. Und eines Tages kommt das Warnsignal für die Bomben zu spät und die Familie kann sich nicht in den Luftschutzbunker retten. Locke kriecht unter das Bett von Janinka, weil er große Angst hat. Da stürzt das ganze Haus ein. Aber der Hund überlebt es unter dem Bett. Er humpelt aus der Ruine und sucht sich ein Versteck.

Aber jeden Morgen kommt er zurück und bleibt den ganzen Tag, weil er seine Menschen vermisst. Irgendwann werden die Trümmer beiseite geräumt und es ist nichts mehr vom Haus zu sehen. Da schließt sich Locke einem Rudel anderer Hunde an, mit denen er in eine Menge Gefahren geht. Wird er es schaffen, die Gefahren zu überstehen und seine Kinder wiederzufinden?

 

Ich wollte das Buch gern wegen dem Titel lesen, weil es so spannend klang und ich Hunde mag. Als ich das Buch bekam, hat es mir viel Spaß gemacht, erst mal alle Kapitelüberschriften zu lesen. Das hat meine Leselust noch vergrößert, weil die Überschriften so witzig sind und sich reimen. Leider gibt es kein Inhaltsverzeichnis, ich finde, dass es zu einem Buch dazu gehört.

 

In den Text der Geschichte habe ich mich schlecht reingefunden, weil erst nach vier Seiten erklärt wurde, was überhaupt los ist. Zum Glück habe ich den Klappentext vor der Geschichte gelesen und somit wusste ich ein wenig, worum es ging. Die Geschichte ist spannend, aber auch sehr traurig.

Der Erzähler ist Locke und er erzählt aus Hundesicht. So versteht er manchmal die Menschen nicht und erzählt dafür viel vom Geruch der Wege und Hunde usw. Ich fand es schön, dass da noch stand, was er gern mag und was er nicht so gern mag. Es ist schön, dass die Geschichte aus Hundesicht geschrieben ist.

Es gibt keine Bilder, außer das manchmal der Hund Locke in schwarz-weiß aufgemalt ist. Die Bilder haben aber gar nicht gefehlt, denn die Geschichte ist so ausdrucksstark, dass ich mir die Bilder vor den Augen denken kann. Ich finde es cool, dass auf der Vorderseite des Einbandes der Kopf von Locke ist und auf der Rückseite das Hinterteil und das die Schrift auf dem Einband so holperig geschrieben ist. Die Seitenzahlen fallen nicht so auf. Die grauen Zahlen über den Kapiteln sind nicht so schön, die sehen aus wie kopiert.

 

Die Geschichte hat mir gefallen, nur dass der Krieg sehr traurig war. Manchmal wünschte ich mir, der Hund könne mit den Menschen sprechen, damit es nicht ganz so spannend ist. Ich empfehle dieses Buch ab 8 Jahren, aber auch für Erwachsene. Es ist gut, das Buch mit einem Erwachsenen zusammen zu lesen, denn es sind Wörter dabei, die man nicht so kennt und die im Buch nicht erklärt sind. Und man kann mit dem Erwachsenen über Dinge aus dem Buch sprechen, z. B. über Gefangenenlager im Krieg. Manches wurde im Buch nur angedeutet und ich wollte es gern genauer wissen. Vorsicht! Wer eher ein harmloses Buch lesen möchte, für den ist dieses Buch nicht geeignet, weil es um Krieg geht.

Ich vergebe 4 Sterne.


Yannic Finn Sahre (9) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Freundschaft