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So wie Kupfer und Gold von Nickerson, Jane, Jugendbücher, Historie, Liebe

So wie Kupfer und Gold

Nickerson, Jane

Übersetzung: Höfker, Ursula

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2013

Verlag: cbt

Empfohlen ab: 12 Jahre

ISBN: 9783570162682

Inhalt

Boston, 1855. Sophia ist 17, als sie nach dem Tod ihres Vaters als Waise dasteht. Da erhält sie einen Brief von ihrem Paten Bernard de Cressac, der sie auf seine Plantage in Mississippi einlädt. In Wyndriven Abbey angekommen, zieht der attraktive Gentleman und sein luxuriöser Lebensstil die junge Frau in seinen Bann. Doch je näher sich die beiden kommen, desto mehr spürt Sophia, dass Bernard eine dunkle Seite hat. Als ihr schließlich immer wieder junge, schöne Frauen mit rotem Haar erscheinen – die ihr selbst sehr ähnlich sehen-, wird Sophia misstrauisch. Sie erfährt, dass Cressac bereits mehrfach verheiratet war und alle Ehefrauen unter mysteriösen Umständen ums Leben kamen ... Ist Sophia die Nächste? Oder kann sie das Netz, das Cressac um sie gesponnen hat, rechtzeitig zerreißen?

Bewertung

Ich habe das Buch „So wie Kupfer und Gold“ von Jane Nickerson gelesen. Mit dem ersten Blick auf Cover, Buchtitel und Klappentext dachte ich, dass es sich um ein Märchen handelt. Aber ich sollte eines Besseren belehrt werden: Das Buch spielt Ende des 19. Jahrhunderts in den Südstaaten der USA. Ein brisantes Thema zu der Zeit ist die Sklaverei. Im Buch ist dies auch ein großes Thema. Sophie, aus ärmlichen Verhältnissen stammend, kommt in jungen Jahren zu Ihrem reichen Patenonkel Bernard de Cressac. Ihre Mutter starb sehr früh, so hat der Vater die Kinder alleine aufziehen müssen. Sophie ist ein 17-jähriges, unerfahrenes aber neugieriges Mädchen. Ihr Patenonkel hatte sie schon immer mit vielen schönen Geschenken verwöhnt. Bei ihrem Onkel ankommen, ist Sophia völlig beeindruckt von all der Pracht. Ihr Onkel verwöhnt sie auch weiterhin mit Geschenken und Aufmerksamkeit. Doch irgendetwas stimmt nicht in diesem Haus. Hinter der so großzügigen Fassade verbirgt sich ein ganz anderer Charakter: düster, dunkel, eigentlich das ganze Gegenteil von dem, was sie bis dato kennengelernt hat. Und auch seine Vorliebe für Frauen mit rotem Haar. Am Anfang wird Sophie geblendet und es scheint ihr, das sie sich in ihren Patenonkel verliebt hat. Doch Stück für Stück lernt sie die andere Seite kennen, denn sie ist nicht die erste Frau die in Wyndriven Abbey gelebt hat. Denn Bernard war schon mehrfach verheiratet und jede seiner Frauen ist unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen. Er verbietet Sophie den Kontakt zur Außenwelt und hält sie wie eine Gefangene. Und lässt sie auch bewachen. Doch Sophie lässt sich nicht einsperren und möchte der Sache auf den Grund gehen. Als Gideon Stone, der freundliche Pastor ins Geschehen tritt, ist sich Sophie ihrer Gefühle zu Bernard nicht mehr sicher. Dann tauchen die ruhelosen Geister der verstorbenen Ehefrauen bei Sophie auf. Was wollen sie ihr sagen?
Der Schreibstil der Autorin ist sehr detailliert. Das Buch ist sehr düster geschrieben. Das Buch ist in verschiedene Kapitel aufgeteilt und aus Sicht des Mädchens geschrieben. Die Autorin hat die Personen, das Haus und die Landschaft sehr genau beschrieben. Ich gebe dem Buch 4 Sterne, da es mich zwar gefesselt aber dennoch nicht überzeugt hat. Es sollte auch nicht von unter 13-Jährigen gelesen werden, da alles doch sehr genau und bildhaft dargestellt wird.
Emma D. (13) :: Jugend-Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Liebe