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The School for Good and Evil von Chainani, Soman, Jugendbücher, Fantasy, Abenteuer, Fantasy, Freundschaft

The School for Good and Evil

Es kann nur eine geben

Chainani, Soman

Übersetzung: Rothfuss, Ilse

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2015

Verlag: Ravensburger

Empfohlen ab: 12 Jahre

ISBN: 9783473401277

Inhalt

Auf der Schule der Guten und der Schule der Bösen werden Jugendliche für ihre spätere Karriere in einem Märchen ausgebildet: als Helden und Prinzessinnen oder aber als Schurken und Hexen. Sophie träumt seit Jahren davon, Prinzessin zu werden. Ihre Freundin Agatha dagegen scheint mit ihrem etwas düsteren Wesen für die entgegengesetzte Laufbahn vorbestimmt. Doch das Schicksal entscheidet anders und stellt die Freundschaft der Mädchen auf eine harte Probe ...

Bewertung

Eigentlich ist Gavaldon ein recht friedliches Örtchen, aber alle vier Jahre werden zwei Kinder von dem mysteriösen Schulmeister entführt, um die Schule für Gut und Böse zu besuchen und zu Prinzessinnen und Helden oder Hexen und bösen Magiern ausgebildet zu werden und um schließlich ihr eigenes Märchen zu bekommen.

Doch während die anderen Kinder des Dorfes alles tun, um nicht entführt zu werden, arbeitet Sophie hart daran auf die Schule für Gut zukommen: sie pflegt ihr Äußeres penibel, lächelt immer und vollbringt Massen an guten Taten. Eine dieser guten Taten sind ihre wöchentlichen Besuche bei Agatha, denn Agatha lebt auf dem Friedhof und wird von allen anderen Dorfbewohnern gemieden. Doch aus den zuerst erzwungen gemeinsamen Treffen entwickelt sich zögerlich eine Freundschaft. Aber dann kommt die Nacht der Entführung und natürlich wird Sophie ausgewählt, allerdings wird Agatha durch ein unglückliches Missgeschick mit gekidnappt. Und dann landet Sophie auch nach an der Schule für Böse und Agatha bekommt ihren Platz an der Schule für Gut. Und es ist beiden Mädchen sofort klar, dass es sich dabei um ein sehr großes Missverständnis handeln muss, oder etwa nicht?

 

Das Buch hat einfach ein wunderschönes Cover, welches durch die ganzen Farb- sowie Hell- und Dunkelkontraste nochmal den Unterschied zwischen Gut und Böse darstellt. Es besitzt innen eine tolle gezeichnete Karte, auf der die beiden Schulen und andere Schauplätze dargestellt werden. Im Buch gibt es außerdem noch weitere gestalterische Details, zum Beispiel die Stundenpläne der beiden Schulen oder auch handgeschriebene Notizen.

Man kann sich gut in die Charaktere hineinfühlen, welche sehr detailliert beschrieben sind und mir auch größtenteils sympathisch waren. Der Schreibstil des Autors ist flüssig lesbar aber auch äußerst detailreich, sodass das Buch insgesamt 512 Seiten umfasst. Einige Handlungen sind etwas vorausschaubar aber es gibt viele unerwartete Wendungen, sodass die Spannung über das ganze Buch anhält.

Das Buch behandelt auf wundervolle Weise Themen wie, dass es nicht nur Gut und Böse gibt und wie wichtig Freundschaft manchmal ist. Der einzige Kritikpunkt an dem Buch ist, dass manche Szenen sich sehr lange hingezogen haben, andere dagegen nur sehr kurz geschildert wurden.

 

„The School for Good and Evil – Es kann nur eine geben“ ist ein magisches Buch, das sowohl kleinen als auch großen Märchenliebhabern zu empfehlen ist.

 

Ellen Bartsch (14) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Abenteuer, Fantasy, Freundschaft